Mit dem Hohensteiner Wanderkreis zur Kirschblüte nach Frauenstein

 

Unter diesem Motto fand die erste Tagestour in diesem Jahr am Donnerstag, dem 19. April statt. In zwei Gruppen wurde getrennt nach Frauenstein marschiert und anschließend gemeinsam – soweit es das gut besuchte Ausflugslokal Knopps Alm zuließ -  Schlussrast gehalten. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen war zwar der Durst groß, aber die Verkostung der Weine haben viele Wanderer auf eine spätere Gelegenheit verschoben. 18 Wanderer starteten mit Horst Bernstein um 12 Uhr von der Haltestelle Schläferskopf mit flottem Schritt zu dem Gipfel des Berges mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm. Da der Aufstieg auf den Turm nicht möglich war, fand die Gruppe etwas unterhalb einen Durchblick auf die Landeshauptstadt. Auf einem schmalen Pfad wurde anschließend im Gänsemarsch der Abstieg zur Wassertretstelle absolviert. Vor allem Damen mit wadenfreien Beinkleidern konnten der Verlockung einer Erfrischung nicht widerstehen und so gab es eine erste Pause. Die Strecke zum Chausseehaus lief sich dann besonders leicht und bei einer Hütte im Labsaltal wurde die angesagte Zwischenrast eingelegt. Das zartgrüne frische Laub, die Frühblüher und der strahlend blaue Himmel sorgten bereits hier für begeisterte Wanderer. Als nach dem Verlassen des Waldes oberhalb Frauensteins die Gruppe in ein weißes Blütenmeer eintauchte, war allen Mitwanderern beider Gruppen klar, dass der Termin für eine Tour unter dem angegebenen Motto perfekt gewählt war. Aus der Umgebung des Goethesteins wurde die Aussicht nach allen Seiten genossen, wobei allerdings die Fernsicht durch Schönwetterdunst getrübt war. Man hätte es sich auch hier schon bequem machen können, aber die Winzerfamilie erwartete uns ja auf dem gegenüberliegenden Hang. 

 

17 Wanderer waren als zweite Gruppe mit Hildegard Bernstein um 1230 Uhr vom Chausseehaus gestartet und hatten, bis auf eine kleine Erleichterung auf dem Weg zum Plateau des Goethesteins, von da ab den gleichen Weg zurückgelegt. Im  Klingengrund sahen diese Wanderer die sich in einem Graben entwickelnden Kaulquappen noch in klarem Wasser, während die später dort eintreffende Gruppe die Suppe aus schwarzen Linsen mit Schwänzen nur noch am Rande einer grauen Brühe beobachten konnte. Die Kirschblüte wurde selbstverständlich auch von dieser Gruppe ausführlich bewundert und festgestellt, dass an dem Wanderweg die Bäume noch in voller Blüte standen, während unterhalb des Hofes Nürnberg der Höhepunkt der Blüte überschritten war.

 

Die Rückfahrt nach dem schönen Wandertag war größtenteils privat organisiert worden, aber auch die Busbenutzer sind wieder in ihre Heimatorte gekommen.

 

 

Brigitte und Renate Hildegard haben bei der Kirschblütenwanderung fotografiert

 

 

Mit dem Hohensteiner Wanderkreis zur Kirschblüte nach Frauenstein

 

Die erste Tagestour in 2018 soll als Wanderung für eine gut 13 km lange Strecke um 5 Minuten nach 12 Uhr von der Bushaltestelle Eiserne Hand beginnen. Diese Zeitvorgabe ergibt sich aus der Ankunft des „Rückershäuser“ Bus um 12.03 Uhr. Diese Linie mit der Nr. 245 bietet in Holzhausen um 11.28 Uhr; in Breithardt um 11.32 Uhr und in Steckenroth um 11.37 Uhr Einstiegsmöglichkeiten. Wer mit dem PKW zur Eisernen Hand kommen will oder mangels anderer Möglichkeiten muss, sollte auf dem Parkplatz beim Bahnhof um 11.45 Uhr sein Fahrzeug abstellen und einen Fußweg von 600m einplanen.

 

Die Rückfahrt von Frauenstein mit der Linie 24 ist so geplant, dass Busse an der Haltestelle Bleichstraße in Wiesbaden in Richtung Hahn und dort der Linienbus 245 erreicht werden können.

 

Auf der Wanderung selbst erreicht die Gruppe als erstes Ziel den Schläferskopf. Auf einem Pfädchen an einem sonnigen Hang erreichen die Wanderer eine Wassertretstelle. Von dort ist es noch 1 km bis zur Straßenquerung beim Chausseehaus. Bei einer neuen Hütte am Ende eines Wiesentales mit der für uns sinnfälligen Bezeichnung Labsaltal werden wir eine Rast einlegen. Mit frischen Kräften queren wir den Klingengrund und biegen alsbald in das Tal des  Lippbaches ein.  Wir folgen weiter der Wegemarkierung mit dem schwarzen Punkt und erreichen so die ersten Kirschbaumplantagen bei Frauenstein. Kirschblüten und Frühblüher am Boden begleiten uns bis zur Quarzklippe am Spitzen Stein. Vom Plateau beim Goethestein genießen wir die Aussicht auf die Rheinebene und hinüber bis zu den Bergen  Melibocus bzw. Donnersberg. Den Hof Nürnberg passieren wir heute nur und winken schon einmal hinüber zu Knopps Alm am jenseitigen Hang. Wer bisher noch keinen Durst hatte, wird ihn nach dem Aufstieg zum Lokal mit Sicherheit verspüren. Da auch die einheimischen Frauensteiner nicht zuverlässig sagen können, wann die Knospen der Kirschblüten sich öffnen, sind für unsere Gruppe zwei Termine alternativ zur Einkehr vorgemerkt (19. April oder 3. Mai).

 

Eine kürzere Wanderung kann beim Chausseehaus um 12.30 Uhr beginnen. Der Wanderweg bis nach Frauenstein ist bis zur Kirschblütenstraße gleich.  Den Anstieg zum Spitzen Stein spart die Gruppe aus und begibt sich ohne nennenswerte Steigung  zum Goethestein. Den letzten Anstieg muss auch diese Gruppe meistern, aber in ihrem Tempo und evt. mit Pause zum Luftholen.

Die Speisekarte wird sicher für jeden Gaumen und Hunger etwas bieten und die Weine sind preiswert und lecker.  Für die Einkehr stehen uns gut zwei Stunden Zeit zur Verfügung, je nach Ankunft. Die Haltestelle für die Busse nach Wiesbaden ist unten im Ort; wir sehen sie auf dem Hinweg. Die Busse fahren ca. alle Viertelstunde. Die für den Umstieg auf die Linien in den Taunus günstigen Zeiten werden aktuell bekanntgegeben.   Auskünfte zur Wanderung sowie zum Hohensteiner Wanderkreis im Allgemeinen sind bei Horst Bernstein (( 06124/12357)