2. Tageswanderung am 5. Juli 2018 auf dem Wispersteig

 

Am Donnerstag, dem 5. Juli erwanderte der Hohensteiner Wanderkreis von Espenschied aus den Wispertalsteig. Dieser Wandersteig ist weniger durch seine Länge als durch die zu meisternden Höhenunterschiede, vor allem bei sommerlichen Temperaturen, eine Herausforderung. Ein Dutzend Teilnehmer begaben sich mit Horst Bernstein auf den gut 15 km langen Rundweg, während 15 Wanderer es vorzogen, mit Hildegard Bernstein sich ausschließlich dem ersten Teil des Steiges zu widmen.

 

Beide Wandergruppen liefen zeitversetzt zunächst auf die Höhe über dem Ort und genossen von dort die Sicht über den Hinterlandswald bis zum Hunsrück. Bei einer nicht ganz korrekt beschilderten Aussicht konnten die Orte Wollmerschied und Ransel entdeckt werden. Danach folgte der stufenweise Abstieg ins Sauerbornbachtal. Natürlich bestaunten die Wanderer zuvor den schiefrigen „Saurierschwanz“ mit Blick in den Talgrund und ein Glücklicher konnte hier sogar ein Hirschkäferweibchen auf seine Hand krabbeln lassen.  Die Stolleneingänge vom ehemaligen Schieferbergbau nebst den Abraumhalden wurden nur vom Wegrand aus zur Kenntnis genommen. Beim Sauerborn nahmen beide Gruppen die für eine Rast  geeignete Infrastruktur an und stärkten sich für den nachfolgenden Aufstieg.  Der Blick auf einen ehemaligen Köhlerplatz bot dabei einen willkommenen Halt beim Anstieg. Danach strebten die Wanderer wieder der Espenschieder Feldgemarkung zu und benutzten dort die Bänke für eine letzte Rast mit Gruppenfoto. Hildegard führte ihre Gruppe hernach zurück nach Espenschied, während Horst mit seinen Leuten bereits mit flotten Schritten dem Wispertal zustrebte. Bevor diese Gruppe aber durch den Torbogen des Reichsarbeitsdienstes schritt, passierten die Wanderer einen Blidenplatz, von wo man mit einer Steinschleuder bis ins Tal schießen konnte, danach eine Aussicht auf die Ruine Lauksburg und natürlich die Reste des Arbeitslagers.  Vom tiefsten Punkt der Wanderung folgten die Wanderer zunächst dem Lauf der Wisper. Vernahmen die Wanderer vom Grund dieses Flüsschens noch ein zaghaftes Plätschern, so sahen sie im Hansenwiesengraben nur noch den blanken Fels.  Die Steilstrecke in diesem Abschnitt war dann die Herausforderung für manche Wanderin. Als die Forststraße zurück zum Ort erreicht war, wurden die Reserven mobilisiert und bei „Oma‘s Ruh“ waren die Strapazen bei etlichen Wanderern schon vergessen. Nun lockte die Aussicht auf leckere Speisen im Gasthaus Zur Linde und die im Lokal zuletzt Ankommenden wurden von den bereits genüsslich speisenden Teilstreckenläufern klatschend begrüßt. Durst und Appetit wurden bald gestillt, wobei die Gemüse-Lasagne nach Art des Hauses besonders lecker und da bereits bekannt, der Renner war. So neigte sich in gemütlicher Runde ein zwar anstrengender, aber auch interessanter und gelungener Wandertag seinem Ende zu.

Blidenplatz von wo man mit einer Steinschleuder bis ins Tal schießen konnte, danach eine Aussicht auf die Ruine Lauksburg und natürlich die Reste des Arbeitslagers.  Vom tiefsten Punkt der Wanderung folgten die Wanderer zunächst dem Lauf der Wisper. Vernahmen die Wanderer vom Grund dieses Flüsschens noch ein zaghaftes Plätschern, so sahen sie im Hansenwiesengraben nur noch den blanken Fels.  Die Steilstrecke in diesem Abschnitt war dann die Herausforderung für manche Wanderin. Als die Forststraße zurück zum Ort erreicht war, wurden die Reserven mobilisiert und bei „Oma*s Ruh“ waren die Strapazen bei etlichen Wanderern schon vergessen. Nun lockte die Aussicht auf leckere Speisen im Gasthaus Zur Linde und die im Lokal zuletzt Ankommenden wurden von den bereits genüsslich speisenden Teilstreckenläufern klatschend begrüßt. Durst und Appetit wurden bald gestillt, wobei die Gemüse-Lasagne nach Art des Hauses besonders lecker und da bereits bekannt, der Renner war. So neigte sich in gemütlicher Runde ein zwar anstrengender aber auch interessanter und gelungener Wandertag seinem Ende zu.

 

Bilder von der Kurzstrecke

Bilder von der 15 km Strecke

Die Schlußrast