24. Wanderung und Jahresabschluß in Steckenroth

 

 

Der letzte Wandertermin des Hohensteiner Wanderkreises ist traditionell in Steckenroth. Die 25. Wanderung für 2017 fand heuer am 21. Dezember statt. Schnee und Regen hatten sich abgewechselt und die Natur intensiv mit Feuchtigkeit getränkt. Da fragte schon mal eine: „Horst,wandern wir auch bei diesem Schmuddelwetter?“ „Selbstverständlich!“ war die Antwort und so standen 18 treue Wanderfreunde, überwiegend mit Regenschirmen bewaffnet,  am Treffpunkt zum Abmarsch bereit. Angesichts der „Bewaffnung“ mit Parapluies hatte der Himmel seine Berieselung eingestellt.  Zunächst lief die Gruppe in Richtung der Windräder. Weiter wanderte man auf der Eisenstraße, die auch als Radweg ausgezeichnet ist. Der Radwegbeschilderung folgten die Läufer zurück bis zum Ausgangspunkt und somit auf überwiegend festen Wegen. Gut 6 km war die Strecke lang und das musste genügen, denn es gab im Gasthaus zum Taunus nicht nur leckeres Essen, sondern auch Programm.

 

Der Wanderführer berichtete vom zu Ende gehenden Wanderjahr: In den 22 Wanderungen und drei Tagestouren wurden zusammen rund 200 km zurückgelegt. Die Anzahl der Teilnehmer reichte vom absoluten Minimum 7 Unentwegte an einem Tag mit Unwetterwarnung bis zu 40 Personen beim Tagesausflug im Sommer, im Durchschnitt 22 Wanderern. Während der Wanderführer die Ereignisse mit Worten noch einmal ins Gedächtnis rief und dabei zugleich seinen Helfern dankte, konnten die nun über 30 Personen im Saal sich an den Bildern der Wanderungen aus 2017 erfreuen. Gerhard hatte aus der Bildersammlung auf der Homepage, die er betreut, eine Auswahl für die erwähnte Bilderschau und für einen Kalender getroffen. Diese spezielle Stütze des Wanderkreises wurde auch von der Seniorenbeauftragten Frau Heiler-Thomas in ihrem Grußwort und Dank der Gemeinde an die Führer des Wanderkreises als Besonderheit herausgestellt. Natürlich galt der Dank der Gemeinde und der beiden Wanderführer ganz besonders den Mitwanderern. Und die Wanderer ließen es sich nun ihrerseits nicht nehmen und dankten ebenfalls allen, die dafür sorgen, dass der Wanderkreis am Laufen bleibt. Zum Schluss wünschte man sich ein erfolgreiches neues Wanderjahr und verteilte als ersten Beitrag zu dessen Gelingen den von der Gemeinde vervielfältigten Jahresplan 2018.

 

 

Bilder von Dietmar und Gerhard

23. Wanderung in Hohenstein

 

 

Am Donnerstag, dem 7. Dezember wehte den Wanderern des Hohensteiner Wanderkreises ein kaltes Lüftchen vom Hügel mit dem Wasserhochbehälter in Burg Hohenstein entgegen, aber das focht keinen an, denn dagegen half  moderne „Outdoor-Kleidung“, stattdessen genossen die Läufer die Sonnenstrahlen. Das Licht des Zentralgestirns erhellte nicht nur die Landschaft, was unsere Fotografen tüchtig motivierte, es stimulierte auch stimmungsmäßig die Teilnehmer der Wanderung, was sie locker die Anhöhe ersteigen ließ. Bei der  Sitzgruppe am Abzweig zu den Liebberg‘schen Höfen wurde das obligatorische Gruppenbild aufgenommen, wobei den Wanderern der liebevolle Schmuck an diesem Platz selbst zu dieser Jahreszeit auffiel; im Namen der Wanderer an dieser Stelle ein Dank. Der Anblick erfreut uns immer wieder. Der Weg um den Silberberg, von denen es alleine in der näheren Umgebung zwei gibt, führte uns zunächst am Gedenkstein für einen Förster vorbei, danach in einem Bogen oberhalb des Kohlbachtales in Richtung Felsentor im Aartal. Über die Wiese des ehemaligen Gieshübel-Hofes schauten einige Wanderer schon sehnsüchtig hinüber zur Ortslage von Burg Hohenstein, aber noch waren gut 3 km der insgesamt 8 km langen Wegstrecke zu bewältigen. Der Rückweg glich weitgehend dem Hinweg, wobei die Sicht natürlich eine ganz andere ist. Die Kirche und das beachtliche Burggebäude wurden gewürdigt und die „Holdesser“ versuchten, den Neulingen im Wanderkreis die „Liebesbank“ am jenseitigen Hang des Aartales zu zeigen.  „Horst, den Platz mit der Bank und der Aussicht müssen wir den Neuen unbedingt zeigen, hieß es dann. Es wird bei geeignetem Wetter schon bald, nämlich am 11. Januar Gelegenheit dazu geben.   

 

Im Landgasthof Wiesenmühle wurden die Wanderer von Familie Jung überrascht. Die von den 18 Wanderern verbliebenen Gäste wurden in einen Nebenraum der Gaststube gebeten, wo sie eine festlich geschmückte Tafel erwartete. Schade, dass just bei dieser Wanderung sich alleine aus Strinz 6 Wanderer wegen anderer Termine abgemeldet hatten und so weder die winterliche Wanderung noch den adventlichen Schmuck würdigen konnten. Speisen und Getränke mundeten in diesem Ambiente ebenfalls gut, so dass einige altgediente Wanderer mir anerkennend zunickten; was die Wirtsleute hoffentlich auch bemerkt haben.

 

 

Bilder von Dietmar und Gerhard

22. Wanderung in Breithardt

 

 

Am 23. November hatte der Wanderführer schon Sorge, dass die geplante Tour des Wanderkreises nur in kleinstem Rahmen stattfinden könnte, denn  just an diesem Donnerstag startete auch das Gemeindeoberhaupt ebenfalls vom Gemeindezentrum in Breithardt zu  einer Rundfahrt. Aber die Ängste des Wanderführers erwiesen sich als unbegründet, 19 Wanderer starteten pünktlich um 14 Uhr in Richtung Kirschbachtal. Am Ende dieses Tales  bog die Gruppe ab in Richtung Waldrand zur Hackschnitzelanlage der Gemeinde, allerdings nicht ohne zuvor den Ausblick gewürdigt zu haben. Eine neue Bank an einem sonnigen Plätzchen wurde wohlwollend gemustert und dann marschierten die Wanderer weiter in Richtung Pohlbach. Das mittlerweile als hellbrauner Teppich auf dem Boden liegende Laub raschelte, an Kindertage erinnernd, unter den Füßen und zugleich gewährten die der Blätter beraubten Zweige Durchblicke, die im Sommer nicht möglich sind. Die Orientierung in der vom Wanderkreis nur selten besuchten Gegend wurde durch die Durchsicht erleichtert und führte zu mancher Einsicht bezüglich der Lage der Nachbarorte. Der Weg über den 415 m hohen Frankenberg ist deshalb so selten im Wanderprogramm, weil es sich wegemäßig um eine Sackgasse handelt. In Ermangelung eines geeigneten Weges führte der Wanderführer die Gruppe, zum Glück ohne Schwund beklagen zu müssen, auf einer „Rückegasse“ durch den Buchenhochwald zu einem tiefer gelegenen Wendeplatz. Auf einem ordentlichen Forstweg erreichten die Wanderer flott voranschreitend die Straße zum Aartal, querten sie und stapften anschließend auf einem Pfädchen parallel zur Autostraße zum Parkplatz Kreuzweg. Vom Waldrand am Distrikt Wolfskaute aus genossen die Wanderer die Aussicht und manche Teilnehmer konnten sogar den Turm auf dem Feldberg erkennen. Von dieser tollen Aussicht strebten die Wanderer zur „Schönen Aussicht“ im Ort. Dem Lockruf der Eule konnten nur wenige Wanderer widerstehen und so saß man anschließend in froher Runde in dem bekannten Gasthaus. Die Mehrzahl der Gäste beschäftigte sich hernach mit einem silbrigen Vogel, in dessen Leib eine Ofenkartoffel  unter angeblich leckerem Quark versteckt war. Der aus Stanniol geformte Vogel saß in einem Salatnest und bebrütete kleine Fleischstücke (Geschnetzeltes). Es schmeckte den Wanderern gut, aber angesichts der Größe der Mahlzeit war der Wanderweg mit knapp 8 km zu kurz gewesen.  

 

 

Bildern von Werner und Gerhard

21. Wanderung in Hennethal

 

 

Am Donnerstag, dem 9. November fanden sich 21 Wanderer - trotz der Tatsache, dass es keine Ankündigung im Blättche gegeben hatte – zu einer herbstlichen Wanderung beim Dorfgemeinschaftshaus in Hennethal ein. Die Gruppe wanderte zunächst auf einem Wirtschaftsweg am Wetzelsberg vorbei in Richtung Strinz-Trinitatis. Längs des Weges zogen die exakten Reihen zarter Wintergetreide-Pflänzchen, die sich mit ihrem hellen Grün hübsch von der braunen Ackerkrume abhoben, die Blicke auf sich und rechts über das Tal hinweg konkurrierten die verschiedenen Farbtöne der im Herbstkleid sich präsentierenden Laubbäume. An der Gemarkungsgrenze lenkten Bernsteins als Wanderführer die Gruppe durch den Wiesengrund hinunter zum Fischbach. Just an der Brücke glich die Wegbeschaffenheit eher einem Schlammbad und gab Anlass zu frotzelnden Vergleichen mit dem ehemaligen Wanderführer. Der Aufstieg durch den schluchtartigen Grenzgraben hinauf zum Hermannsweg war für manchen Wanderer ein echtes Konditionstraining. Zum Glück gab es hier besonders schöne Farbschattierungen, wobei dem Fotografen nur ein winziger Sonnenstrahl noch zu einer Bildkomposition gefehlt hatte; vor allem die Buchen hatten zu ihren Füßen einen braunen Teppich ausgebreitet und in der Höhe versuchten sie mit gelben Blättern die Sonne zu ersetzen; auf jeden Fall keine November-Tristesse. Der Abstieg auf dem Hermannsweg, einem europäischen Fernwanderweg, zurück nach Hennethal war dann Erholung vom Aufstieg und ein schöner Schlusspunkt. In der Nähe des Grillplatzes wurde noch ein Gruppenfoto arrangiert  und  danach folgte der Endspurt zum Parkplatz.

Ein großer Teil der Wanderer begab sich hernach nach Breithardt in das Gasthaus Zur Eule.  An einer langen Tafel, wo schon 5 Kurzstreckler, die sich die Fahrt nach „Hähnel“ gespart hatten, Platz genommen hatten, speisten die Läufer und waren von der Qualität der Schnitzel und Steaks sehr angetan, sodass der Wanderführer sogleich die Gruppe anlässlich der nächsten Wanderung am Donnerstag, den 23. November in Breithardt angemeldet hat.

 

 

Aufnahmen von Brigitte, Dietmar und Gerhard

20. Wanderung in Born

 

 

23 Wanderer fanden sich am Donnerstag, dem 26. Oktober in Born auf dem Noll ein. Bei herbstlichem Wetter mit angenehmen Temperaturen – nach Meinung der Wetterfrösche für die Jahreszeit zu warm – und vor allem von oben trocken, führte der Wanderführer Horst Bernstein die Gruppe zunächst zum Stockborn. Von der obersten Quelle des Herbaches folgte die Gruppe dem Talverlauf bis zur Einmündung der Baumbach. Links der bunt gefärbte Wald des Distrikts Steinerts und rechts Schafe und Pferdchen auf grünen Wiesen grasend und dahinter die Häuser von Born, eine Ansicht auf das Dorf, wie sie viele Wanderer nur selten erleben. Weiter auf der Forststraße um den Weckersberg laufend erreichten die Wanderer die Gemarkungsgrenze zu Taunusstein. Nachdem sich die Schnellläufer überzeugt hatten, dass im Wald noch keine „Starenkästen“ zur Erhebung von Wegezoll aufgestellt sind, schritten die Grenzgänger frohgelaunt weiter. Bei der Bank neben Bernsteins Blutbuchen genossen die Wanderer die Aussicht über das Herbachtal und Born hinweg bis zum jenseits der Aar gelegenen Hettenhain. Der Wunsch nach einem Gruppenfoto mit diesem Hintergrund wurde in die Tat umgesetzt und dann war die Gruppe nicht mehr zu halten. Am Wegekreuz vorbei eilten die Läufer nun zum Sportlerheim, wo schon zwei Kurzstreckler mit der Verkostung von Birgits leckerem Streuselkuchen begonnen hatten. Natürlich gab es auch Herzhaftes zu essen und zur Stillung des Durstes standen die üblichen Getränke zur Verfügung.

 

 

Bilder von Gerhard

Dietmars Bilder

19. Wanderung 2017 in Oberlibbach

 

 

Am Donnerstag, den 28. September trafen sich 20 Wanderer zu einer Extra-Tour, wie es in der Presse hieß, in Oberlibbach. Die Gruppe meisterte spielend den kurzen Anstieg von dem örtlichen Grillplatz hinauf zum Hermannsweg. Spätestens bei einem eingewachsenen Schild wurde deutlich, dass es heute wohl eine recht lustige Wanderung werden wird, denn ausgerechnet Frauen machten die Wanderer darauf aufmerksam, dass die Wülste über dem Schild Assoziationen wecken könnten. Vom Hermannsweg trennte sich die Gruppe bei einem ordentlichen Wirtschaftsweg nach Niederlibbach. Von diesem Weg konnten die Blicke der Wanderer mühelos hinüber zur anderen Talseite schweifen. Von Niederlibbach aus wanderten die Teilnehmer in das liebliche Tal des Falterbaches, dort konnten die Läufer wieder ohne besondere Anstrengung Höhe gewinnen; aber im Taunus geht es immer bergauf und bergab und so war das natürlich nicht die letzte Steigung. Am Rand des Waldstreifens unterhalb der Hühnerstraße lief die Gruppe entlang wieder zum Ausgangsort und fast alle Wanderer wollten nun sehen, hören und vor allem schmecken, was Thorsten so alles aus einem Apfel herauspressen und komponieren kann. Auf der sonnigen Terrasse vor seinem Haus war ein Büffet mit den verschiedenen Saft- und Apfelweinkreationen aufgebaut. Die Wanderer nahmen an Biertischgarnituren Platz  und flugs wurde eingeschenkt. Nach der Getränkerunde gab es angerichteten Handkäse und „Worscht“. Bei der weiteren Verkostung des Stöffchens erklärte Thorsten kurzweilig seine eigene Beziehung zum Apfelwein und führte die Wanderer in die Kultur des Apfelweingenusses ein. Die Wanderer hörten interessiert zu und genossen mit Freuden das Stöffche, denn es war für jeden „Ebbes“ dabei, sogar in Reimen gab‘s noch Ebbes.

 

Dank des schönen Herbstwetters, guter Laune und eines wohlgelungenen Abschlusses bei Thorsten Stöffche konnte der Wanderführer auch am Schluss seinen Wandervorschlag als gelungene Extra-Tour verbuchen.

 

 

Bilder von Brigitte und Werner und Horst

18.Wanderung 2017 in Holzhausen

Bilder von Brigitte

17. Wanderung 2017 in Hohenstein

 

 

Für den letzten Sommertag dieses Jahres hatten die Wetterfrösche nichts Gutes vorhergesagt. Umso erfreuter war der Wanderführer, als er auf dem Parkplatz vor der Gemeindehalle im Oberdorf von Burg Hohenstein 16 Wanderfreunde begrüßen konnte. Auf dem kürzesten Wege strebte die Gruppe bei bedecktem Himmel und frischen Wandertemperaturen dem Lahnerbachtal zu. Bei einem Denkmal für einen ehemaligen Förster bog die Gruppe in das Winterbachtal ab, das heute erkundet werden sollte. Bei der ersten Wiese leuchteten aus dem Grün bläulich-rosa krokusartige Blüten der Herbstzeitlose als Boten der kommenden Jahreszeit; so sahen wir im Sommer den nahen Herbst im Winter(bachtal). Ein Stolleneingang ließ vermuten, dass hier das Material für die Befestigung des Weges geholt wurde und wahrscheinlich heute Fledermäuse wohnen. Links gluckerte munter das Bächlein und rechts umklammerten stattliche Bäume mit ihren  Wurzeln Felsen. Trotz der Ablenkungen blieb es auch dem fittesten Wanderer nicht verborgen, dass beim Talaufstieg rund hundert Höhenmeter zu überwinden waren. Vor dem letzten Anstieg zu einer Forststraße wollte der Wanderführer den interessierten Mitwanderern eigentlich einen Tintenfischpilz zeigen, den er bei der Vorwanderung gesehen hatte, aber der aus einem Hexenei entsprungene hübsche „Seestern“ war verschwunden. Nach der Anstrengung stellte sich die Gruppe vor einen Mammutbaum für ein Gruppenfoto. Danach liefen die Wanderer zur Erholung lange abwärts. In der Nähe von starken Douglasien wurden Bienen beobachtet, die bei der kühlen Luft etwas träge waren. Wieder im Lahnerbachtal angekommen, meinte Petrus uns mit ein paar Tropfen zu necken. Beim Hofwald erklomm die Gruppe wieder die Höhe und man suchte mit den Augen die rechts der Aar liegenden Hänge nach bekannten Punkten ab; zum Beispiel das Wiesenareal beim Roten Berg, wo die nächste Wanderung hingehen soll.  Zum Abschluss kehrten die Wanderer in der Wiesenmühle ein um sich zu laben, zu erholen und miteinander zu plaudern.

 

 

16. Wanderung 2017 in Breithardt

Am Donnerstag, dem 17. August trafen sich 25 Wanderer, um mit Horst Bernstein in Richtung Weinmühle zu gehen. Bei der Grillhütte hielt die Gruppe kurz inne und wurde auf einen Felssporn aufmerksam gemacht, wo einst ein „Schloss“ gestanden haben soll. Dem Breithardter Bach entlang gehend wurde unterhalb eines Fischteiches der Aar-Höhenweg erreicht. Mit etwas Mühe erstiegen die Wanderer den Hang und überwanden den Krötenzaun, denn von den einmal angelegten Stufen zeugten nur noch Reste.  Der weitere Verlauf des Aar-Höhenweges konnte hernach umso entspannter genossen werden. Wie geplant wurde von dem Wanderweg oberhalb der Aar zur Forststraße mit der Fuchs-Markierung gewechselt. Weil die Wanderer fit und das Wetter stabil waren, marschierte die Gruppe noch zur Wolfskaute. Vom Waldrand bot sich den Wanderern ein Ausblick auf unsere schöne Landschaft. Von dort liefen alle flott zurück zum Ausgangspunkt.

Brigitte hat auch Bilder aufgenommen

15. Wanderung 2017 in Steckenroth

 

Zur Wanderung bei Steckenroth trafen sich am Donnerstag, den 3. August 30 Wanderer. 26 davon liefen um 14 Uhr mit Horst Bernstein vom Treffpunkt beim Friedhof zunächst ein Stück den asphaltierten Talweg entlang und bogen bei erster Gelegenheit links auf einen Feldweg ab. Durch die Felder erreichten die Wanderer bei herrlichem Sonnenschein und nicht ohne öfters die gute Fernsicht genossen zu haben, den Waldrand an der Eisenstraße. Von hier zeigte die Markierung mit einem Wachtturm den weiteren Weg an. Ausblicke über Wingsbach hinweg bis zu den Hochhäusern von Hahn waren möglich. Bei Gottschedshöhe querte man das Landstraßen-Dreieck und folgte noch der Wegemarkierung bis zum ersten Linksabzweig. Von diesem Weg konnten die Wanderer das weitläufige Golfgelände überblicken. Anschließend marschierten die Läufer durch die Senke mit dem Hofgut Georgenthal zum gegenüberliegenden Waldrand. Nach der Passage des Waldstreifens sahen die Wanderer schon Steckenroth und strebten nun auf dem kürzesten Weg dem Gasthaus Zum Taunus entgegen. Dort saßen bereits vier Wanderer, die mit Bärbel Ebbecke einen Rundweg am Sportplatz vorbei unternommen hatten. In fröhlicher Runde ließ man es sich schmecken und plauderte über diese und vergangene Wanderungen. Manch ein Teilnehmer konnte seine Heimat von Punkten aus betrachten, wo er ohne die Teilnahme an der Wanderung nicht hingekommen wäre.

 

Brigitte, Renate und Werner waren die Fotografen

13. Wanderung 2017 in Wallbach

 

Am Donnerstag, den 6. Juli wird nicht in Hennethal, wie es im Jahresplan des Hohensteiner Wanderkreises vorgesehen war, sondern in der Umgebung von Hünstetten-Wallbach gewandert. Christel und Ulrike wollen den Wanderern des Wanderkreises ein Stück ihrer Heimat zeigen. Um den Aktionsbereich etwas weiter in östlicher Richtung zu erweitern, sind als Treffpunkt diesmal mehr in Ortsmitte gelegene Parkmöglichkeiten bei der Gemeindehalle bzw. dem NETTO-Markt vorgesehen. Abmarsch ist um 14 Uhr. Die Schlussrast findet ebenfalls in Wallbach statt. Eine extra kurze Wanderung ist an diesem Tag nicht vorgesehen; unsere beiden Wallbacher Wanderfreundinnen werden eine mittellange Tour anbieten und je nach Witterung ab und zu tun, denn sie kennen sich in ihrer Heimat  aus.

 

Ulrike hat in Wallbach fotografiert

12.Wanderung 2017 in Born

 

 

Die 420. Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises war offensichtlich durch die Wetterprognosen zu einer Herausforderung für die Wanderer geworden. Der heißeste Tag mit Unwetterpotential war vorausgesagt und so hatten sich schon zahlreiche Wanderer zuvor beim Wanderführer abgemeldet. Ein halbes Dutzend Unverzagte fand sich dennoch auf dem Noll ein und wagte es, mit Horst Bernstein eine dem Wetter angepasste Wanderung anzutreten. Vom Noll aus liefen die 5 Frauen in Begleitung von zwei Männern durch den Wald zum Dietzgrund und danach gemütlich das Tälchen hinauf bis zum Watzhahner Kippel. Am Waldrand längs gehend begab sich die kleine Wandergruppe zu der neuen Sitzgruppe und weihte sie für sich ein. Zum Glück sind wir heute nicht so viele wie sonst, meinte eine Wanderin, da hat jeder reichlich Platz; so kann man es auch sehen. Die Aussicht bis hinüber nach Bad Schwalbach war schön, aber die erfahrenen Wanderer sahen auch die Veränderungen am Firmament und so lenkten sie ohne weiteren Aufenthalt ihre Schritte zum Sportlerheim. Dort wurden die Ankömmlinge mit den Worten begrüßt: „Das war aber ein perfektes Timing!“ Dicke Tropfen klatschen nun gegen die Scheiben und alle Wanderer und einige mehr, wie die Seniorenbeauftragte oder der ehemalige Wanderführer und einige Wanderer, die zuvor durch andere Termine verhindert waren, kamen im Trockenen zu einer frohen Runde zusammen. Ob Weißbier und etwas Herzhaftes oder leckerer Kuchen und Kaffee, es schmeckte gut.

 

 

Bilder von Renate aufgenommen

11. Wanderung 2017 auf der Eiserenen Hand

 

Bei angenehm temperiertem Wanderwetter trafen sich 18 Wandersleute um 14 Uhr auf dem Parkplatz beim Bahnhof auf der Eisernen Hand. Nach der Begrüßung marschierten alle zur Unterführung der Bundesstraße. Auf einer Wegetafel konnten die Wanderer lesen, dass der mit einem Fuchs gekennzeichnete Rundweg eine Länge von 7 km misst. Da für den Zuweg noch gut 1,5 km hinzuzurechnen sind, wurde die Möglichkeit einer Abkürzung angeboten. Auf einer sanft,  aber stetig ansteigenden Forststraße liefen die Wanderer unter dem hellgrünen Blätterdach des Buchenwaldes bis zu einem mit einem Hirschsymbol markierten Wanderweg. Dieser Weg wurde von sieben Wanderern unter Hildegard Bernsteins Führung gerne angenommen. Zehn Wanderer liefen mit Horst Bernstein den Rundweg komplett ab. An einigen Stellen gab der Wanderführer Erklärungen ab und damit Gelegenheit für Verschnauf- und Trinkpausen. Bei der guten Kondition hätten einige Läufer ohne den Hinweis, dass nun der höchste Punkt auf der Hohen Wurzel überschritten sei, gar nicht gemerkt, dass sie schon „oben“ sind; die Wanderer vermissten hier eine Tafel mit der Höhenangabe. In kleinen Grüppchen bei munterem Geplauder erreichten alle wohlbehalten und schneller, als es das Schild mit den Wegehinweisen vorsah, wieder den Ausgangspunkt.

 

Beim Gasthaus zur Eisernen Hand hatte man Tischgarnituren zusammengestellt, so dass eine größere Gruppe unter freiem Himmel den Tag ausklingen lassen konnte. Eine kleinere Gruppe mit den Kurzstreckenläufern unter Bärbel Ebbecke hatte im Lokal Platz genommen und fühlte sich dort auch sehr wohl. Die freundliche und aufmerksame Bedienung versorgte alle Wandergäste rasch mit Getränken und Speisen. Da alle mit der Wanderung, dem Wetter und der abschließenden Schlussrast zufrieden waren, darf der Wanderführer wieder eine als gelungen zu nennende Tour verzeichnen.

 

Bilder von Gerhard

Renates Bilder

10. Wanderung 2017 in Holzhausen

 

 

Die zehnte Wanderung in diesem Jahr begann und endete am Donnerstag, dem 18. Mai 2017 in Holzhausen über Aar.  Mit Horst Bernstein liefen 22 Wanderer am Denkmal für einen Helden aus dem 19. Jahrhundert vorbei. Auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg stiegen die Läufer sanft bergan. Ein kräftiger Hahn verfolgte sprachlos seine den Wanderern entgegen eilenden Hennen. Auch etliche auf einer Weide grasende Pferde schienen sich über Besuch zu freuen. Dort wo der befestigte Weg abknickt, lief die Gruppe weiter zur Windschutzhecke und durchquerte sie, um den nun freiwerdenden Blick über  Breithardt hinweg zu genießen. Petrus neckte die Wanderer mit ein paar Tropfen. Beim sogenannten „Römergrab“ an der Eisenstraße hielt die Gruppe kurz an, damit auch neue Mitwanderer erfahren, dass es sich um Hügelgräber aus einer anderen Zeit handelt. Von der Eisenstraße wanderten die Blicke über die gelben Rapsfelder hinweg zum Startpunkt und von dort zum Rotenberg. Wem der Duft der Rapsblüte nichts ausmachte, der genoss die Schönheit unserer Landschaft. Von der Eisenstraße bog die Wandergruppe auf einen Fernwanderweg ab und betrat damit ein Terrain, das mindestens in den letzten 10 Jahren vom Wanderkreis nicht durchstreift wurde. Durch die längere Trockenheit war der Weg gut gangbar und die Wanderer konnten sich mit Muße umschauen. Nach der Querung der Verbindungsstraße Holzhausen – Hennethal wanderten die Teilnehmer am Waldrand entlang bis zu einem Abzweig der Reitwegmarkierung in den Forst. Erneut konnten aufmerksame Wanderer ein Reh sehen, nur diesmal äußerte es mit lautem „Schrecken“ – es klingt fast wie Hundebellen – sein Missfallen über die Störung. Nach dem zum Teil hohen Gras freuten sich die Läufer über den weiteren Wanderweg auf Forst- und befestigten Feldstraßen. Im Distrikt Lichteichen bemerkten viele Wanderer mit Bewunderung den abwechslungsreichen Mischwald. Als man die Eisenstraße wieder erreicht hatte und sowohl Uhrzeit als auch Kondition der Läufer es zuließen, entschied man sich, den etwas längeren Weg zurück nach Holzhausen einzuschlagen. Diese Route führte etwas länger durch den maigrünen und Schatten spendenden Hochwald, was als angenehm empfunden wurde. Schließlich mussten sich die Läufer doch der Sonne aussetzen und marschierten zielstrebig durch die Feldflur zurück zum Ausgangspunkt. Ein Großteil der Wanderer begab sich zum Lindenbrunnen, wo sich bereits die drei „Kurzstreckler“ labten. In froher Runde genoss man die Tatsache, dass man eine ordentliche Tour gelaufen war, der Himmel dies mit Wohlwollen bedacht hatte und die Wirtsleute hurtig mit Getränken und Speisen für das leibliche Wohl sorgten.

 

 

8. Wanderung 2017 in Burg-Hohenstein

 

Zur 8. Wanderung in diesem Jahr trafen sich zwei Dutzend Wanderer am Donnerstag, dem 20. April bei der Gemeindehalle im Oberdorf von Burg Hohenstein. Franz Stelczammer, ein erfahrener Wanderer im Hohensteiner Wanderkreis, hatte heute die Führung der Gruppe übernommen. Nach der Begrüßung lenkte er die Schritte der Teilnehmer an den Liebberg‘schen Höfen vorbei zum Wald.  Bei sonnigem Wetter marschierten die Läufer flott in Richtung „Villa Lilly“ oberhalb von Lindschied. Dort angekommen erzählte unser Wanderfreund aus Lindschied die Geschichte zu dem Anwesen in ansprechender Form und mit großem Detailwissen. Hernach lief man in einem Bogen an einigen Windkraftanlagen vorbei zurück zum Oberdorf. Zur Schlussrast traf sich ein Teil der  Wanderer anschließend im Gasthof zur Wiesenmühle im Unterdorf.  

 

Dietmars Bilder

Bilder von Brigitte aufgenommen

7. Wanderung 2017 in Breithardt

 

Am Donnerstag, dem 6. April  trafen sich 28 Wanderer des Hohensteiner Wanderkreises in Breithardt auf dem Platz vor der Alten Schule. Nach der Begrüßung begab man sich auf den Weg, den einst im 17. Jahrhundert die Borner Bürger zum Kirchgang nutzten; selbstverständlich deutete der Wanderführer bei dieser Gelegenheit auch auf das nun zugemauerte  „Borner Türchen“ in der Kirchenwand. Durch das Kirschbachtal strebte die Wandergruppe dem Wald zu. Bei dem letzten Feld vor Eintritt in den Forst hielt der Wanderführer den Lauf an und sagte: „Stellt euch vor, es wäre morgens 10 Uhr und wir schreiben Samstag den 1. September 1849. Hier ackert ein Breithardter Landwirt und vernimmt plötzlich aus dem nahen Wald einen Schrei. Da es hernach still ist, setzt er seine Arbeit fort und was da nun passiert ist, erzähle ich weiter, wenn wir am Ende des Staatsforstes Zwissel angekommen sind“. Der einst herrschaftliche Wald war rasch passiert, es wurde auf die unterschiedliche Markierung der Distrikte hingewiesen und das Ende der Mordgeschichte im Zwissel erzählt. Amüsiert nahmen die Wanderer zur Kenntnis, dass nach Verbüßung der Strafe der Übeltäter von der Gemeinde eine Freifahrt nach USA erhielt und man ihn so los war.  Nun ging die Gruppe auf dem mit einer Schnepfe gekennzeichneten Wanderweg hinab ins Pohlbachtal. Wo der Limesweg vom Hang nach Born kommend auf den Talweg trifft, erklärte der Wanderführer die Bezeichnung „Pohl“ für Pfahl und synonym für Limes. Die Augen vieler richteten sich auf den Hang mit der römischen Grenzlinie und da wurde ein Trupp Grenzgänger entdeckt; ein Rudel Rehe konnte sich nicht so recht zwischen Born und Adolfsecker Wald entscheiden und so zählten die Wanderer 1, 2, 3, 4, für mehr kann ich mich nicht verbürgen.  Vom Talweg sah man bald Häuser auf der gegenüberliegenden Höhe, Teile von Lindschied waren ins Blickfeld gerückt. Nun entschied der Wanderführer doch, die Abkürzung zu nehmen und mit einem Kraftakt wurden die 100 Höhenmeter bis zur Forststraße vom Frankenberg erklommen.  Bei der fälligen Verschnaufpause wurde über einen halben Tier-Schädel diskutiert und spekuliert: Reh oder Sau? Die Forststraße bis zur Hackschnitzelanlage lief sich flott und danach öffnete sich der Blick über unsere im Frühjahr mit dem frischen Grün besonders anmutig ausschauende Heimat. Die Sonne meinte es inzwischen so gut, dass fast alle Wanderer sich durstig ins Lokal Aspendos drängten. Vier „Kurzstreckler“ hatten bereits dafür gesorgt, dass für uns die Tische gerückt worden waren und so saßen schließlich insgesamt 26 Wanderer beisammen und ließen es sich schmecken. 

 

Bilder von Gerhard

Fotos von Brigitte und Renate

6. Wanderung 2017 in Steckenroth

 

Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich am 23. März 28 Wanderer zu einer Tour mit Horst Bernstein in Steckenroth ein. Vom Parkplatz beim Friedhof lief die Gruppe munter den Talweg am Grillplatz vorbei aufwärts zum Wald. Nach einem kurzen Stück auf dem Limesweg gab der Wanderführer das Zeichen zum Abbiegen in den Distrikt Muckerdelle. Die Passage durch das Waldgebiet mit dem seltsamen Namen war für die Hohensteiner Wanderer neu. Als die Eisenstraße erreicht wurde, stellte sich der Wiederkennungseffekt ein und man hörte Stimmen: „Hier waren wir schon einmal!“ Nach einem Blick zum Großen Feldberg wanderte die Gruppe weiter in Richtung Hahn. Mit Hochachtung bemerkten die Läufer die angepflanzten Kastanienbäume und den neuen Sitzplatz an der Kreuzung beim Wasserbehälter. Von hier strebten die Wanderer nun zum Waldrand bei Watzhahn, ließen ihre Blicke über die grünen Felder schweifen und erkannten den Turm auf der Hohen Wurzel in der Ferne und das Dorf Watzhahn in der Nähe. Auf dem Rückweg folgte man der stetig abwärts führenden Forststraße in Richtung Diebach. Zwei Stopps unterbrachen noch den Weg, erstens bei einer Turmstelle vom Limes und dann bei einem Hüttchen, das sich selbst als „schee“ lobt. Als Farbtupfer stellten sich die Wanderer vor das Häuschen für ein Gruppenfoto und dann begann der Endspurt. Durstig und hungrig erreichten die Läufer das Gasthaus „Zum Taunus“, wo die Gruppe mit den 6 Kurstreckenwanderern den Gastraum gut füllte. Nach einem Marsch mit Sonnenschein in frischer Luft und zahlreichen Gesprächen schmeckte es und zum Schluss bat man den Wanderführer, für die nächste Wanderung in Breithardt auch wieder solches Wetter zu bestellen.

 

Hildegard, Renate und Brigitte fotografieren die Langstrecke

Dietmar machte Bilder von der Kurzstrecke

5. Wanderung 2017 in Ketternschwalbach

 

22 Wanderer hatten sich am Donnerstag, den 9. März bei der Gemeindehalle in Ketternschwalbach eingefunden. Durch die Feldflur strebte die Gruppe einen Hang hinauf zum Waldrand, wobei man sich einer bemerkenswerten Aussicht erfreute. „Ketternschwalbach habe ich noch nie so gesehen“, bemerkte ein Gruppenmitglied und die Wolken, Reste des letzten Regenbandes, von der Sonne golden eingerahmt, vollendeten dieses Panoramabild. Im Wald passierten die Wanderer ein etwas verwildertes Wiesenareal, die Ochsenwiese.  Hier durfte einst der Gemeindebulle einsam grasen, bis eine Kuh durch ihr ochsiges Rufen den Wunsch nach männlichem Besuch deutlich machte. Durch das obere Seelbachtal gelangten die Wandersleute bis zu einer Teichanlage, von wo sie auf einem Waldlehrpfad ihrem heutigen Ziel zustrebten. Die Hinweise des Lehrpfades wurden nicht nur gelesen, sondern auch ausprobiert, indem Buchenstämme gemessen und ihr Alter geschätzt wurde. Der Anstieg zur Ringwallanlage Altschloss wurde auf diese Weise verträglich gestaltet. Wer nun ein prachtvolles Schloss erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Auf einer Hinweistafel konnten Interessierte lesen, was es zu dieser vor dem 10. Jahrhundert begonnenen Fliehburg zu berichten gibt.  Außerdem stand geschrieben, dass es vor dem 30-jährigen Krieg im Tal Orte mit dem Namen Seelbach gegeben haben soll. In der Nähe des ehemaligen Forstgartens wurde vor einer Info-tafel des schon erwähnten Lehrpfades  ein Gruppenfoto gemacht. In der Nähe des Wanderparkplatzes berichtete noch ein aus Panrod stammender Wanderer von einer Quelle mit schmackhaftem Wasser. Da die Wanderer nun aber bereits an andere Getränke dachten, verzichtete man auf eine Verkostung und lief hurtig am Waldrand entlang das hübsche Palmbachtal hinan. Ab und an rauschte und schwallte der Palmbach im Wiesental. Am Hang ließen dünne Hainbuchenstämmchen aus einem kompakten Wurzelbereich die Vermutung nach ehemaliger Niederwaldwirtschaft aufkommen. Am Ende des Waldes war der Ort Ketternschwalbach wieder zu sehen und beflügelte die Wanderer zum Endspurt. Die „Alte Post“, obgleich ansonsten geschlossen, hatte sich noch einmal herausgeputzt und unsere verlorenen Kalorien mit Schnitzeln und diversen Getränken erfolgreich aufgefüllt.  

 

 

Bilder von Brigitte, Renate und Dietmar

4.Wanderung 2017 am 23. 2. in Born

 

Am Donnerstag, den 23. Februar hatten die Wanderführer alle am Wandern in frischer Luft Interessierten eingeladen. An frischer Luft mangelte es an diesem Tage wirklich nicht, es war  „etwas“ windig und der Wetterbericht hatte sogar Sturmwarnungen veröffentlicht. Trotz dieser windigen Verhältnisse konnte der Wanderführer Horst Bernstein 21 Wanderer auf dem Parkplatz auf dem Noll begrüßen. Mutig marschierten die Wanderer zum höchsten Punkt nahe Born beim Hohen Rech (436m), um danach auf einem Feldweg auf halber Höhe zum Eibachtal dem Wald zuzustreben. Nach Überwindung einer natürlichen Barriere, es wachsen Schlehdorn-Büsche auf dem Weg, gönnten sich die Läufer eine Verschnaufpause. Durch abwechslungsreichen Hochwald gelangten die Wanderfreunde schließlich an eine von einem früheren Sturm erzeugte Freifläche und betrachteten die Aussicht vom Turm auf der Hohen Wurzel bis zum Ort Hettenhain und natürlich auch das tief unten gelegene Herbachtal. Offene Felswände aus Schiefergestein verrieten, warum hier so ein gratartiger Vorsprung die Landschaft ziert. Weil auf dem Lei keine Lore saß, stellten sich die Wanderer selbst vor die Felsen und ließen sich fotografieren. Schade, dass es nicht noch grünte und blühte an diesem herrlichen Fleck, bemerkte der Fotograf.

 

Parallel zur Kreisstraße ging die Gruppe wieder in Richtung Born. Vor der S-Kurve wurde das Herbachtal gequert und danach folgte man dem Waldrand bis in die Nähe der Herbachquelle. Auf einem Asphaltsträßchen passierten die Läufer zunächst Bernsteins Blutbuchen, später das Wegekreuz und erreichten so wieder die Höhe. Hier testete eine Windböe den festen Sitz der Kopfbedeckungen und konnte doch tatsächlich eine als Diskus über den Acker rollen.  Im Sportlerheim nutzten die meisten Wanderer die Gelegenheit, um sich bei Speis und Trank aufzuwärmen und sich mit den drei Frauen, welche sich zu einer kürzeren Wanderung verabredet hatten, zu treffen.

 

Bilder von Brigitte und Dietmar aufgenommen

3. Wanderung 2017 am 9. 2. in Strinz

 

Die Wetterprognose war für Donnerstag, den 9. Februar günstig und der Himmel war so gnädig, sich im Wandergebiet um Strinz-Margarethä sogar noch etwas freundlicher zu verhalten. Unter diesen Bedingungen konnte Horst Bernstein mit 20 Wanderern um 14 Uhr starten und Bärbel Ebbecke mit 6 Läufern um 15 Uhr loslaufen. Während Bärbels Gruppe zunächst in Richtung Zinkenmühle spazierte, begannen die anderen Wanderer ihren Lauf in entgegengesetzter Richtung. Aufgehübschtes Dorfzentrum beim Iduns-Hof, Pfalzstraße und schließlich Abzweig der Landesstraße nach Georgenthal waren die noch in Ortsnähe zu nennenden Wegepunkte. Durch das Tälchen zwischen Eichholz und Libbacher Heck erklommen die Wanderer die Höhe zum Hermannsweg, wo man sich bei einer Verschnaufpause umschaute und die sich von dem Grün der Landschaft abhebenden Gebäude den Ortschaften zuordnete. Auf dem schon erwähnten Weg, der nicht nur Fernwanderweg, sondern für Hohenstein auch Grenzweg ist, lief man nun in Richtung Hennethal. Die Aussicht von dem Höhenweg wurde erneut zu einer Betrachtung der heimatlichen Gefilde genutzt und dort entstand auch das beigefügte Bild. Der ein wenig anstrengende Teil der Wanderung war endgültig vorbei und die Läufer marschierten flott am Waldrand entlang abwärts. Mächtige Eichen stehen hier, deren knorrige Äste, da ohne Laub, tot ausschauen, aber mit Sicherheit im Wurzelbereich schon sehr lebendig für den Austrieb im Frühjahr arbeiten. Auf Wunsch des Wanderführers verließ die Gruppe für einen kleinen Schlenker den befestigten Weg. Vom Waldrand aus waren bald kleine Hügel und Löcher zu sehen, die näher inspiziert  wurden; solange uns alteingesessene Strinzer keine andere Erklärung liefern,  vermuten wir Brüche für Schiefer-Steine. Wieder zurück auf dem festen Wirtschaftsweg ließen es die Läufer hurtig abwärts „rollen“ und so waren die zuerst gestarteten Wanderer auch mal wieder als erste am Parkplatz bei der Aubachhalle.

 

Für die Schlussrast hatte der Wanderführer in der Pizzeria Aspendos reservieren lassen und es fanden sich auch 20 Durstige und Hungrige in dem Lokal ein, womit die Plätze an der langen Tafel auch restlos besetzt waren. Ein fröhlicher Abschluss war in der Anzeige des Aar-Boten angekündigt worden und es ging tatsächlich besonders fröhlich und lustig zu, man könnte annehmen, dass der Wirt statt Fassbrause eine Spaßbrause ausgeschenkt hatte. Bei einem so harmonischen Beisammensein verabschieden sich die Wanderführer gerne mit dem Hinweis bis in 14 Tagen am 23. Februar in Born zu den gewohnten Zeiten auf dem Parkplatz auf dem Noll.  Fragen zu den Wanderungen beantworten Bärbel Ebbecke für die kürzere Tour unter ( 06124/12964 und Horst Bernstein für die andere Gruppe und den Wanderkreis im Allgemeinen unter ( 06124/12357. Damit auch in Born niemand hungern oder dürsten muss, wird das Team um Birgit Dietrich sich im Sportlerheim in gewohnter Weise kümmern.  

 

Bilder von Brigitte und Renate aufgenommen

2. Wanderung 2017 am 26. 1. in Holzhausen

 

Am Donnerstag, dem 26. Januar nutzten gut 20 Wanderer das sonnige Winterwetter zu einer mehr oder weniger ausgedehnten Wanderung in und um Holzhausen über Aar. Horst Bernstein marschierte mit 15 Wanderern zunächst auf dem Verbindungsweg nach Hennethal zur Eisenstraße hinauf. Selbstverständlich mussten die Wanderer von dieser Höhe aus ihre Blicke über die verschneite Landschaft gleiten lassen. Aus dem weißen Schneetuch glitzerten Kristalle, als hätten die Holzhäuser Brillanten verstreut. Friedlich lag der Ort im Tal und bei all der Pracht mussten die Wanderer doch ihre Aufmerksamkeit auch dem Weg zuwenden und konnten nicht unentwegt das Panorama genießen. Zwei  von der Sonne angewärmte Bänke luden zum Verweilen ein und dann ging die Gruppe weiter. Bei dem nächsten Halt steht in älteren Karten noch „Römergrab“, aber der Grabhügel ist älter, wie Interessierte erfahren konnten. Am Waldrand verließ die Gruppe die Eisenstraße, natürlich nicht bevor Blicke quasi als Vorauskommando für die nächste Tour hinüber zu den Hängen über dem Aubachtal geschickt worden waren. Nun ging es auf einem Feldweg am Waldrand entlang bis man Breithardt sehen konnte. Bald wechselte die Gruppe auf die andere Seite des Gehölzes, passierte den Reiterhof und querte die Kreisstraße, um in Richtung Roten Berg weiter laufen zu können. Trotz teilweise auch beschwerlichen Wanderverhältnissen, nicht überall war eine gute Spur vorgefunden worden, schlugen kurz vor dem Ziel die Wanderer noch einen Haken, um sich für den Besuch der  Gastronomie noch etwas Appetit anzulaufen.

 

Schließlich im Gasthaus zum Lindenbrunnen angekommen, saßen dort schon fünf Wanderer von der zweiten Wandergruppe, die unter Führung von Bärbel Ebbecke den Ort kreuz und quer durchlaufen hatte.

 

Bilder von der Lang- und der Kurzstrecke

1. Wanderung 2017 am 12.1. auf der Eisernen Hand

 

Zur ersten Wanderung im Jahr 2017 starteten 18 winterfeste Läufer/innen des Hohensteiner Wanderkreises vom Parkplatz auf der Eisernen Hand. Zwischen einem Regentag und einem nachfolgenden mit viel Schnee waren die Wetterverhältnisse zum Wandern gut, nicht zu kalt und von oben trocken. Lediglich der glattgefahrene Schnee auf den Forststraßen verlangte erhöhte Aufmerksamkeit und es zeigte sich, dass die Wanderer mit Treckingstöcken eindeutig im Vorteil waren.

 

Zunächst liefen die Wanderer an den Bahngleisen entlang bis zur Straße zum Haus Hubertus, wo im Weltkrieg eine Fernmeldeeinheit stationiert war. In einem weiten Bogen oberhalb des Kesselbachtales erreichte die Gruppe relativ schnell den Herzogsweg. Unterwegs wurden beachtliche Fährten bewundert und gemutmaßt, dass es sich um Spuren von Rotwild handeln müsse. Auf der als Rheinhöhen- oder Herzogsweg bekannten Wanderroute ging es nun wieder in Richtung Eiserne Hand bis zum dortigen Scheitelpunkt. Hier bog die Gruppe von der „Wanderautobahn“ ab und es folgte ein kurzer Anstieg. Auf der Höhe angekommen  wies der Wanderführer auf die Reste eines Ringwalles hin, dessen Alter man allerdings mangels geeigneter Funde nicht kennt. Das eigentliche Ziel, das Naturdenkmal Altenstein, war bereits in Sicht. Vor der beeindruckenden Felskulisse stellte sich die Gruppe zu einem Foto auf. Nach Überquerung der höchsten Kuppe mit 500 Höhenmetern stapften die Wanderer munter durch recht tiefen Schnee abwärts.  Auf diesem Abschnitt mit den einfachen verschneiten Waldwegen lief es sich vergleichsweise gut. Auf der Forststraße um den Altenstein war dann erneut erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Schließlich erreichten die Wanderer auf dem Rheingauer Straße genannten Forstweg wieder die Bahnlinie und den Parkplatz.

 

12.1.2017 Eiserne Hand - Bilder von Renate und Ursel und Brigitte