22. Wanderung in Holzhausen

 

 

Die vorletzte Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises in diesem Jahr fand am Nikolaustag in Holzhausen über Aar statt. „Nikolaus ist ein guter Mann“, heißt es im Kinderlied und offensichtlich mag er auch die Wandersleute, denn er verhinderte für die Zeit der Wanderung jeglichen Niederschlag im Wandergebiet. 23 Wanderer konnten somit die frische Luft genießen und in der Gemarkung von „Holdesse“ auf unterschiedlichen Wegen wandern. Die größere Gruppe lief an der Grenze zu Michelbach entlang und prüfte, ob nach den Forstarbeiten noch alle historischen Grenzmale zu orten sind; eines wurde vermisst.  Dieser Weg war auch zugleich die einzige Herausforderung bezüglich der Wegbeschaffenheit, ansonsten hatte der Wanderführer die Route auf festen Forststraßen geplant, was das Schuhwerk schont. Vom oberen Tal des Hirschbaches ausgehend erreichten die Läufer an den Distrikten Laubheck und Windhausen vorbei den Roten Berg. Die Aussicht war heute nicht so bemerkenswert und so strebte die Gruppe ohne Aufenthalt zurück zum Ort, wo sich der größere Teil der Teilnehmer zum Lindenbrunnen begab. Neben Schuhmachers Pizza sorgte vor allem lecker ausschauender Toast Hawaii dafür, dass keiner Hunger leiden musste; dass in einem Lokal mit dem Wortteil Brunnen niemand verdursten muss, versteht sich von selbst. Zum Schluss verabschiedete man sich bis zur nächsten Tour im Ortsbereich.

 

Bilder von Brigitte und Gerhard

21. Wanderung in Burg-Hohenstein

 

 

Am 22. November, natürlich an einem Donnerstag, treffen sich alle interessierten Wanderer um 14 Uhr bei der Gemeindehalle im Oberdorf von Burg Hohenstein. Genau so hatte es im Blättchen gestanden und der Parkplatz vor der Halle reichte für die Autos der angereisten Wanderer nicht aus. Bei nun dem Monat November angepassten Temperaturen von 5° C und weniger warteten die Wanderer ungeduldig auf den Abmarsch. Da der Wanderführer selbst auch kein Freund von Eisbeinen ist und schon gar nicht in Schuhen, gab er pünktlich das Zeichen zum Aufbruch. Auf dem als Radweg ausgeschilderten Wirtschaftsweg lief die Gruppe an einer Pferdekoppel vorbei in Richtung Kemel. Am Abzweig zum Lahnerbachtal wurde kurz innegehalten, um sich hernach diesem Tal zu nähern. Zur Überraschung vieler Wanderer gab Horst hier das Zeichen zum Abbiegen auf der Straße hinunter zum Aartal. Bei klarer Sicht hätte man von dieser Höhe weit ins Land schauen können, aber heute vermochten selbst 19 Augenpaare den Nebelschleier nicht zu durchdringen, um beispielsweise den Turm auf dem Feldberg zu erkennen. Die namensgebende Burg sah aber der eine oder andere Neuzugang in der Gruppe aus dieser Perspektive zum ersten Mal. Selbstverständlich ging es nicht bis zur Aar hinunter, sondern auf dem Weg parallel zum Tal, oberhalb der ehemaligen Ziegelei, wanderte man talabwärts. Kurz nach dem Erreichen des Forstes schwenkte die Gruppe auf einen hoch über dem Lahnerbachtal verlaufenden Weg. Anfangs auf einem einfachen Waldweg, später auf einer Forststraße gewannen die Wanderer langsam, aber sicher die zuvor verlorene Höhe wieder zurück. Das Laub raschelte unter den Füßen und gelegentliche Blicke den Hang abwärts machten deutlich, dass wir schon ganz schön weit oben längs liefen. Danach erreichte die Gruppe den bekannten Weg ins Tal und dann schloss sich bald der Kreis des Rundweges. Sechs Kilometer waren nun gelaufen und den einen zurück zum Parkplatz schafften die Läufer mit flotten Schritten. Zur Schlussrast versammelte sich hernach in der Wiesenmühle eine Gruppe im warmen Gastraum an herbstlich dekorierter Tafel zum gemeinsamen Plaudern und Kalorien- auffüllen. Es mundete und irgendwie war es heute besonders gemütlich. Das warme Licht der angestrahlten Burg passte so recht zur Stimmung an diesem Tag.

 

Bilder  von Dietmar und Gerhard

20. Wanderung in Breithardt

 

 

Mittwoch Regen und Donnerstag, den 8. November Wandertag in Breithardt mit wettermäßig ungünstigen Prognosen und was dann? Der Himmel war den Wanderern freundlich gesinnt mit einem überwiegend blauen Firmament, angenehmen Wandertemperaturen und gelegentlichen Sonnenstrahlen, welche die Färbung des Herbstlaubes so richtig zum Leuchten brachten. Da war es also kein Wunder, dass 25 lauflustige Naturliebhaber am Gemeindezentrum zu einer 8 km langen Rundwanderung bereitstanden. Zunächst liefen die Teilnehmer zur Gronauer Straße und von dort zum Waldrand des Distriktes Wolfskaute. Selbst Ortsansässige stellten fest, wie hübsch Breithardt von dieser Aussicht aus anzuschauen ist. Dann tauchte die Wandergruppe in den bunten Herbstwald ein. Anfangs raschelte das trockene Laub unter den Füßen, dann wechselte der Untergrund und die Blicke blieben einen Moment an den in diesem Sommer „verdursteten“ Fichten hängen, da wird es wohl reichlich „Käferholz“ zu ernten geben. Auf einem mit Gras bewachsenen Weg hurtig abwärts schreitend, erreichten die Wanderer eine Forststraße, die den Teilnehmern als „Fuchsweg“ vertraut ist. Auf diesem Weg kam die Schönheit des herbstlich gefärbten Mischwaldes mit Sonnenunterstützung besonders zur Geltung. Dann ging es noch einmal abwärts zum Aar-Höhenweg. Beim Überqueren des Krötenzaunes an der L 3274 appellierte der Wanderführer erfolgreich an die Kameradschaft der Wanderer und so half man sich und die fast unzumutbare Passage konnte ohne Verluste gemeistert werden. Im Tal des Breithardter Baches lief die Gruppe anschließend bis zur Grillhütte, wo auf das alte Schloss hingewiesen wurde. An der Weinmühle vorbei marschierten die Wanderer das Wiesental weiter hinan, bis sich die Runde schloss. Mancher Wanderer bemerkte unterwegs aber nicht nur ein stolzes Ross, das mit tollen Sprüngen auf sich aufmerksam machte, sondern auch den in diesem Herbst besonders dekorativen Heckenrand.  Außer der Gruppe hatten sich drei weitere Läuferinnen an anderer Stelle der Gemarkung zu einem kürzeren Rundweg zusammengefunden. Obgleich nicht alle Wanderer dem Lockruf der Eule gefolgt waren, so wurden doch alle verfügbaren Plätze im Gasthaus besetzt und es wurde ein recht gemütlicher Tagesausklang.

 

 

Bilder von Gerhard

Brigitte und Renate haben auch Bilder aufgenommen

19. Wanderung 2018 Start und Ziel die Hühnerkirche

 

 

Am Donnerstag, dem 25 Oktober hatten sich trotz zahlreicher Absagen 17 Wanderer pünktlich um 14 Uhr im Hof der Hühnerkirche versammelt. Der Duft von frisch gewaschenen Quitten passte so recht zur herbstlichen Wanderung, Viele Früchte hat uns dieses Jahr beschert, was auch an den Hecken und im Wald sichtbar wurde. Bis zum Limbacher Sportplatz blies den Wanderern ein kalter Wind entgegen, umso angenehmer empfanden die Teilnehmer im Anschluss die frische Herbstluft ohne damit angepustet zu werden. Vom Übungsplatz für Windhunde erreichte die Gruppe furch den Hinterwald den Parkplatz an der B 417. Den folgenden Abschnitt parallel zu dieser Bundesstraße brachten die Wanderer schnell hinter sich, um hernach ohne Verkehrslärm auf dem Rad- und Wanderweg dem Hühnengrund zuzustreben. Für kurze Zeit belohnte sogar die Sonne die Wanderer mit ein paar freundlichen Strahlen. Die abwechslungsreiche Vegetation in diesem Wiesentälchen wurde von etlichen Teilnehmern registriert . Eine längs gespaltene Fichte wurde entdeckt und gab Rätsel auf. Seitentälchen zwischen Vorder- und Hinterwald zogen die Blicke an. Kurz  hinter einigen Teichen verließ die Gruppe das liebliche Tal und lief am Waldrand entlang wieder hinauf in Richtung Sportplatz. Die in der Wanderkarte angezeigte Aussicht war heute nicht so optimal, dennoch überraschte es, was man von hier oben alles sehen kann. Nach 2 ¼ Stunden war der 8 km lange Rundweg absolviert und ein großer Teil der Wandersleute verkostete nicht nur den frischen Apfelmost in der Hühnerkirche, sondern es wurden auch mit unterschiedlichsten Speisen die Energiereserven wieder aufgefüllt. Natürlich kam auch die Konversation nicht zu kurz.

 

 

Bilder von Renate und Gerhard

18. Wanderung 2018 in Born

Der 27. September bescherte den Naturliebhabern des Hohensteiner Wanderkreises einen wunderschönen „Altweibersommertag“, womit der Protokollant keinesfalls auf die flotten Läuferinnen anspielen möchte. Bei Sonnenschein ohne große Hitze trafen sich 25 Wanderer auf dem Noll bei Born, wobei 21 schon um 14 Uhr zur Stelle waren und mit Horst Bernstein liefen, während die anderen vier etwas später mit Bärbel Ebbecke durch die Borner Feldflur liefen. Für die größere Gruppe stand heute ein schon fast klassischer Rundweg auf dem Programm. Zu Beginn lief die Gruppe auf dem Alten Postweg an den Hügelgräbern im Strütchen vorbei zum Schäferbörnchen. Der Wanderführer erzählte die Geschichten zu dem Börnchen und der Grenzverlegung vom Aartal bis hier auf diese Höhe. Später wunderten sich nicht wenige Wanderer über die Schleifspuren im Schieferfelsen, verursacht von den blockierten Rädern der Postkutsche. Beim Fünf-Kirchen-Blick,  nun bereits auf dem Aar-Höhenweg, wurde Bad Schwalbach aus höherer Warte betrachtet. Der Aar-Höhenweg ist nach etwas Laubfall und mit den bunten Farben besonders reizvoll. Als alle Wanderer den steilen Abstieg ins Herbachtal gemeistert hatten, wurde der Rückweg zum Noll heute am Waldrand des Herbachtales angegangen. Herbstzeitlosen in der Wiese und die Spuren des Tormados im Wald wurden aufmerksam betrachtet. An der Herbachquelle vorbei erreichten die Wanderer wieder die Höhe und alsbald das Vereinsheim, wo Birgit in bewährter Tradition die Wandersleute mit süßen und kräftigen Speisen verköstigte.

Bilder von Brigitte

17. Wanderung 2018 in Strinz

Für Donnerstag, den 13. September hatte der Wetterbericht seit längerer Zeit einmal wieder einen Regentag vorausgesagt – ausgerechnet am Wandertag der Hohensteiner. Und tatsächlich, als gegen 14 Uhr die Wanderer in Strinz-Margarethä bei der Aubachhalle eintrafen, tröpfelte es aus dem grauen Firmament. Da eilte eine Strinzer Wanderin flugs noch einmal nach Hause und besorgte einen weiteren Schirm. Gegen die nun vorhandene Macht an Regenvertreibern sah Petrus sein Pieseln als zwecklos ein und ließ die 18 Wanderer fröhlich und ohne Beregnung das Aubachtal hinaufziehen. So erreichte die Wandergruppe   Niederlibbach.  Auf dem Strinzer Weg stiegen die Wanderer anschließend den Hang zum Hermannsweg hinauf. Hier stellte es sich allerdings heraus, dass zwar alle Mitwanderer äußerlich trocken den überregionalen Wanderweg mit tollen Aussichtspunkten erreicht hatten, aber einige durch die Abwärme ihrer Muskelmotoren innen Schwitzwasser gebildet hatten. Nach dem obligatorischen Gruppenbild setzten die Wanderer nun ohne weitere Anstrengungen ihre Tour auf dem Hermannsweg fort. Oberhalb des Start- und Zielortes wurde noch einmal die Landschaft bis zum Galgenkopf bei Kemel in Augenschein genommen und dann ging es nur noch abwärts.- Auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg strebten die Wanderer hurtig zurück zur Ortslage und erreichten über ein Pfädchen alsbald wieder den Aubach. Für die Schlussrast trafen hernach einige Wanderer dieser Gruppe mit drei „Kurzstrecklern“, die zwischen Breithardt und Steckenroth unterwegs gewesen waren, zu einer gemütlichen Runde und Erneuerung der Energiereserven zusammen.

 

Bilder von Renate und Brigitte

16. Wanderung 2018 in Holzhausen

 

 

Nach der sommerlichen Hitze und einem erfrischenden Regenguss am Abend zuvor lockte das kühle Wanderwetter am Donnerstag, dem 30. August 28 begeisterte Wanderer des Hohensteiner Wanderkreises in die Gemarkung von Holzhausen über Aar. Horst Bernstein führte seine Mitwanderer zunächst in Richtung Ehrenmal, wo man den Fortschritt des Bau der neuen Sozialstation begutachtete. Über den Wirtschaftsweg in Richtung Reiterhof erstiegen die Teilnehmer die Höhe. Die Pferde vor dem Windschutzgehölz schienen sich genauso zu freuen wie die vorbeiziehende Wandergruppe. Ein Blick über Breithardt hinweg in Richtung Kemel musste genügen, denn nun schritt die Gruppe munter zur Eisenstraße. Beim sogenannten Römergrab erklärte der Wanderführer, dass er eigentlich vorgehabt hatte den kleinen Rundweg bei den keltischen Hügelgräbern abzulaufen, dies aber wegen der zusätzlichen Nässe in dem fast immer feuchten Terrain aufgegeben habe. Auf der Eisenstraße liefen die Wanderer bis zur Gemarkungsgrenze beim Michelbacher Flugplatz. Auf einem angenehm zu begehenden Waldweg durch Buchenwald erreichte die Gruppe den Waldrand beim Distrikt Wacken. Die Wanderer sammelten sich hier am Waldrand, obgleich  hier niemand das bekannte „Rockfestival Wacken“ erwartete, sondern man genoss die Aussicht und machte Fotos. Am Waldrand entlang schritten die Wanderer bis zum Wirtschaftsweg, der sie zurück zum Parkplatz beim Dorfgemeinschaftshaus führte. Zur Schlussrast trafen sich der größte Teil der Mitwanderer  zusammen mit den Kurzstrecklern im Gasthaus Lindenbrunnen. Mit den hausgemachten Spezialitäten, von denen ich nur die Pizza nach der Wirtin eigenem Rezept erwähnen möchte, wurden die verlorenen Kalorien ergänzt. Natürlich  gab es auch genug zu trinken, so dass der Mund bei den vielen Gesprächen nicht trocken wurde.

 

 

Bilder von Dietmar und Gerhard aufgenommen

15. Wanderung 2018 in Burg-Hohenstein

 

 

 

Die Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises am Donnerstag, den 16. August wurde von Franz und Walter geführt. Vom Parkplatz bei der Gemeindehalle in Burg Hohenstein wanderten 17 Läuferinnen und Läufer in Richtung Kemel. Ziel war die Niederlassung der Firma Kopp Umwelt. Walter hatte kurzfristig eine Werksbesichtigung mit dem Geschäftsführer Herrn Gschweng vereinbaren können. Diese Führung war so interessant und informativ, dass die Gruppe über eine Stunde gefesselt dort verbrachte; schließlich erhält man nicht alle Tage unter sachkundiger Führung Einblick in die modernen Anlagen. Allen, die diese Wanderung und nicht zuletzt die tolle Führung ermöglicht haben, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Für die Einkehr in der Wiesenmühle wurde es an diesem Tage zwar etwas später, aber dafür hatten die Wanderer, die dennoch Zeit für die Einkehr hatten, reichlich Gesprächsstoff über das heute Erlebte.

 

14. Wanderung 2018 in Breithardt

 

 

Für Donnerstag, den 2. August hatte der Wanderführer eine Tour auf dem Fuchsweg geplant und vorsorglich daran gedacht, bei anhaltender Hitze den doch relativ langen Anmarsch im freien Feld bis zum Wald durch eine Verlegung des Starts vom Ortskern zum Parkplatz Kreuzweg einfach entfallen zu lassen. Durch eine am gleichen Tage stattfindende Ausflugsfahrt und selbstverständlich wegen der Hitze waren nur 10 Wanderer bei der Alten Schule erschienen. Diese  treuen Wanderer des Wanderkreises waren mit der Verlegung des Starts sehr einverstanden. So traf man sich auf dem Parkplatz wo Gerhard sogleich ein Gruppenbild machte. Auf dem Pfädchen parallel zur Autostraße liefen die Wanderer anschließend bis zur Forststraße. Braune Bären sollte es hier geben, hatte der Wanderführer versprochen und schon bald konnten die Bernsteins einige Exemplare zeigen. Da Dittmar mit der Kamera zum Schuss kommen wollte, ergriff bald die ganze Gruppe das Jagdfieber.  Erfolgreich konnten alsbald auch Fotos der hübsch gezeichneten Falteraus der Familie der Bärenspinner im Display präsentiert werden.  Vor einer Felspartie stellten sich die Wanderer noch einmal für ein Foto auf und dann lief die kleine Gruppe weiter. Wieder am Waldrand angekommen wurde zunächst die Lage von Breithardt gewürdigt und dann der Turm auf dem Großen Feldberg mit den Augen gesucht und gefunden. Obgleich der Rest der mit 5,5 km heute recht kurzen Wanderung im Schatten erwandert wurde, brauchte niemand zu frieren. Zum Abschluss der Wanderung besichtigte die Wandergruppe den zentralen Platz in dem neuen Hohensteiner Friedwald. Danach verabschiedete man sich und wenn es nur für kurze Zeit war. Im Biergarten der Eule konnten Flüssigkeitsverluste und verlorene Kalorien wieder ergänzt werden. Ein Stündchen saß man so noch in froher Runde beisammen und freute sich dem Wetter getrotzt zu haben.

 

 

Bilder von Dietmar

13. Wanderung 2018 in Steckenroth

 

 

Die Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises am Donnerstag, dem 19. Juli fiel in eine Hitzeperiode. Einige bekamen beim Anblick des Thermometers schon zu Hause Schweißausbrüche und meldeten sich ab. 21 Wanderlustige wagten es und waren rechtzeitig in Steckenroth am Treffpunkt erschienen. Auf dem ersten Abschnitt durch das freie Feld bis zum Brückenhof wehte ein kühlendes Lüftchen und danach spendeten Bäume und Büsche ausreichend Schatten, so dass kein Wanderer schlapp machen musste. Sogar das Brünnchen am Taleingang von Diebach und Dietzgrund spendete zumindest für Vögel noch etwas Wasser. In den Teichanlagen wurden neben den Seerosen auch die dicken Karpfen bewundert. So erreichte die Wandergruppe mit kleinen Pausen an schattigen Stellen die Stelle, wo der Limesweg das Tal quert. Diesem Weg folgten die Wanderer in östlicher Richtung. Eine Informationstafel wies auf den römischen Grenzwall hin, den die Wanderer  ohne diese Hilfe kaum wahrgenommen hätten. Unter dem Blätterdach liefen die Wanderer schließlich bis zu dem „schee Hüddche“.

Für die Strecke zum Parkplatz am Schindwald gab es ebenfalls noch Sonnenschutz, was die Wanderer lobend bemerkten. Der Rundweg war zwar an diesem Tag mit 7 km etwas kürzer als angekündigt, aber alle Mitwanderer waren es zufrieden und auch die nun etwas frühzeitigere Einkehr im Gasthaus zum Taunus verkrafteten die meisten problemlos. Salate waren nach den Durstlöschern bei den sommerlichen Temperaturen die bevorzugten Bestellungen. So ging ein erfolgreicher Wandertag etwas früher als sonst zu Ende.

 

 

Bilder von Brigitte und Gerhard

 

 

Für die nächste Wanderung treffen sich die Wanderer des Hohensteiner Wanderkreises am Donnerstag, den 2. August in Breithardt. Treffpunkt ist der Parkplatz beim Gemeindezentrum. Um 14 Uhr ist der Abmarsch zu einer Tour auf dem „Fuchsweg“. Wer Interesse an einer kürzeren Wanderung hat, spricht sich telefonisch mit Bärbel Ebbecke ( 06124/12964 ab. Zur Einkehr nach dem Rundweg folgen hungrige oder dürstende Wanderer dem Ruf der Eule.  Für Fragen steht neben der Homepage des Wanderkreises http://hohensteiner-wanderkreis.jimdo.com der Wanderführer Horst Bernstein auch telefonisch (( 06124/12357) gerne zu Auskünften bereit.

 

 

12. Wanderung 2018 in Hennethal

Bei der Wanderung am Donnerstag, den 21. Juni in Hennethal war schon im Voraus klargeworden, dass nur wenige Wanderfreunde diesen Termin wahrnehmen können. Eine kleine Gruppe von elf Wanderern lief zum Naturschutzgebiet oberhalb des Aubachtales. Ein riesiges Exemplar von Atropa belladonna (Tollkirsche)  erregte die Aufmerksamkeit, bevor die Gruppe in den schattigen und windgeschützten Wald eintauchte. Tief ins Gelände eingeschnittene Runsen erinnerten an die Zeit der ungebremsten Köhlerei in unserer Gegend. Von den Rinnen an der Gemarkungsgrenze lief die Gruppe noch zum Waldrand am Daisbacher Feld  und genoss alsbald den Blick vom Sauerbornsberg. Nach ein wenig Orientierung in dieser den meisten Wanderern nicht so vertrauten Umgebung marschierten die Wandersleute durch die Feldflur in Richtung Strinz-Trinitatis.  Die hier angelegten Grünstreifen mit Obstbäumen fanden zwar Beachtung, aber es wurde auch bedauert, dass nur ödes Gras  hier wächst und nicht die Gelegenheit für eine bunte, den Insekten nützende Blumenwiese genutzt wurde. Wanderer aus entfernteren Orten staunten, dass sich der Start- und Zielort Hennethal so lange unseren Blicken entziehen konnte. Das Wetter war an diesem Mittsommertag freundlich und so schaute der Wanderführer auch beim Dorfgemeinschaftshaus wieder angekommen in freundliche und zufriedene Gesichter. Überrascht stellte er fest, dass noch zwei unfreiwillige Kurzstreckenwanderinnen ebenfalls wieder dort angekommen waren und von allen freudig begrüßt wurden. Von den nun 13 Wandersleuten begab sich anschließend noch eine Gruppe zum Aspendos, um bei Speis und Trank den Tag in froher Runde ausklingen zu lassen.

 

11. Wanderung 2018 in Born

 

 

Der Wandertag am Donnerstag, den 7. Juni in Born hatte eine besondere Dramaturgie. Pünktlich um 14 Uhr als sich die an einer ca. 8 – 9 km langen Wanderung Interessierten trafen, zog eine schwarze Wolke über das Firmament, aus der es in grellen Blitzen herauszuckte. Genaue Beobachter stellten beruhigt fest, das Wetter zieht an uns vorbei und so sah es auch der Wanderführer und ermunterte die Wanderer zum Abmarsch. Allerdings wurde zur Vorsicht zunächst der Weg durch das Dorf zum Bürgerhaus gewählt und nicht über das Hohe Rech. Vom „Mistweg“ bogen die 17 Wanderer mit Horst Bernstein zur Baumbach ab und da inzwischen sogar die Sonne wieder schien und immer noch kein Regen die Läufer von der geplanten Tour abbrachte,  lenkten sie vertrauensvoll ihre Schritte ins Laubachtal. Von dort schritt man auf dem Aar-Höhenweg oberhalb der B 54 zum Herbachtal. Über ein kleines Stück Kreisstraße gelangten die Wanderer zum Eibachtal. Als der ehemalige Siedlungsplatz Mackenberg erreicht war, brummelte es erneut am Himmel. Nun gab es kein Zaudern, wir wollten ja möglichst noch trocken zum Noll kommen. Es blieb zwar von oben trocken, aber manchem Wanderer klebten nach dem Anstieg in der schwülen Luft hernach auch so die Kleider am Leib. Auf den letzten Metern vor dem Vereinsheim zog der himmlische Regisseur noch einmal alle Register mit Blitz und ohrenbetäubenden Donnerschlägen, so dass selbst coole Typen ihre Schritte beschleunigten, um in Sicherheit zu gelangen. Tatsächlich erreichten fast alle Mitwanderer das Lokal ohne Regendusche.

 

Im Vereinsheim erwarteten die Kurzstreckler die Ankommenden. Unser ehemaliger Wanderführer Willi Altenhofen hatte eine Gruppe von 9 Teilnehmern auf einem einstündigen Rundweg überwiegend durch Wald oder zumindest durch Schatten geführt. Alle Wanderer dieser Gruppe genossen die Tour und den unerwarteten Führungswechsel.

 

Durch die Heftigkeit des Gewitters unmittelbar über dem Vereinsgelände hatte auch Birgit, die sich zur Bewirtung unter anderem Bratwurst vom Grill ausgedacht hatte, mächtigen Stress. Die mit enormem Getöse und bengalischer Beleuchtung von „oben“ angelegte Stressprüfung wurde aber gut gemeistert und so gab es am Schluss für alle nur Lob. Ein Tag, von dem man auch noch später erzählen wird, war zu einem guten Abschluss gekommen.

 

 

Renate und Dietmar haben fotgrafiert

10.Wanderung 2018 in Strinz

 

 

Am Donnerstag, dem 17. Mai starteten 20 Wanderer mit Horst Bernstein zu einer Maitour von der Aubachhalle in Strinz Margarethä. Den Aufstieg zum Ziegelberg unterbrach die Gruppe zur Aufnahme eines Gruppenbildes und natürlich zur Betrachtung unserer schönen heimatlichen Fluren. Markante Punkte von früheren Wanderungen wurden gesichtet und diskutiert. Als die Wanderer zur Eisenstraße gelangten, eröffnete sich die Sicht auf ein anderes Panorama; hier stach besonders das Wiedererkennen der Gegend über Holzhausen heraus, wo die Wanderer vor 14 Tagen die Aussicht in der Gegenrichtung genossen hatten. Im Hofgut Georgenthal machte der Wanderführer auf das Limesmuseum aufmerksam. Am Rande des Golfplatzes wurde anschließend der Römersberg erklommen. Beim Trigonometrischen Punkt des Römersberges und in der Nähe eines historischen Gemarkungsgrenzsteines gab es ein paar Erklärungen und ganz nebenbei eine Verschnaufpause. Auf einer langen Schneise liefen die Wanderer nun wieder abwärts. Die abwechslungsreiche Vegetation entschädigte die Wanderer für die zu gerade und deshalb etwas langweilige Wegführung. Vorsicht war bei der Überquerung der L 3032 geboten, denn nur ein Autofahrer hielt rücksichtsvoll. Die Wanderer querten das Tal, durch dessen Grund der Römersbach geräuschvoll zum Aubach eilt und so schloss sich am Ortseingang der Kreis. Die Wanderer verabschiedeten sich mit dem stolzen Gefühl, bei angenehmem Wanderwetter eine abwechslungsreiche und mit vielen Aussichtspunkten versehene Tour gelaufen zu sein. Allerdings sahen sich die meisten Wanderer anschließend im Gasthaus zur Eule wieder, wo in gut gelaunter Runde die verlorenen Energiereserven wieder aufgefüllt werden konnten.

 

 

Bilder von Hildegard und Brigitte

9. Wanderung 2018 in Holzhausen

 

 

Zur ersten Wanderung im Mai trafen sich 25 Wanderer des Hohensteiner Wanderkreises am Donnerstag, dem 3. Mai auf dem Wanderparkplatz am Rotenberg bei Holzhausen über Aar. Bei sonnigem, aber nicht zu warmem Wanderwetter marschierte die Gruppe in Richtung Deutschmannsberg. Das frische Grün des Buchenlaubes wirkte sich neben dem Vogelgezwitscher angenehm auf  die Stimmung der Wandersleute aus. Bevor der Weg sich zum Aartal abwärts neigte, genossen die Läufer die wenigen Durchblicke hinüber nach Burg Hohenstein. Auf dem Aar-Höhenweg gedachte man bei einer Schutzhütte früherer Wanderungen auf diesem Weg. Beim Hirschbach wurde nicht nur der Bach, sondern auch die Gemarkungsgrenze auf einem ordentlichen neuen Steg überquert. Vom markierten Wanderweg bog die Gruppe beim Erreichen einer Wegbiegung ab und erreichte wenig später den Waldrand oberhalb von Michelbach. Ein Blick auf die blühenden Apfelbäume musste hier genügen, dann wandte sich die Gruppe, den Rückweg antretend, erneut dem Hirschbachtal zu. Diesen Abschnitt kannten einige Wanderer von unserer Grenzbegehung und erinnerten sich, dass wir das nachfolgende Stück im Regen passiert hatten. Da lief es sich heute viel schöner am Distrikt „Laubheck“ entlang und am Waldrand schweiften die Blicke über gelbe Rapsfelder bis nach Panrod hinüber. Bei schönem Wetter, guter Stimmung und ordentlichen Wegen, da braucht es fast nichts mehr, um von einer gelungenen Tour zu sprechen. Für den positiven Abschluss sorgte Familie Schuhmacher im Gasthof Lindenbrunnen. Drei Kurzstreckler hatten sich dort bereits als Vorkoster eingefunden und so konnte man in froher Runde den Tag ausklingen lassen.

 

 

Brigitte und Renate haben Aufnahmen gemacht

7. Wanderung 2018 in Hohenstein

 

 

 

Zur 440sten Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises trafen sich am Donnerstag, dem 5. April 30 Wanderer im Unterdorf von Burg Hohenstein. Drei davon blieben im näheren Ortsbereich, während 27 sich zum unteren Ende des Lahnerbachtales begaben. Gleich am Taleingang begeisterten Buschwindröschen vor allem die Wanderinnen. Es wurde aber auch Lungenkraut entdeckt und als grüne Teppiche bedeckten Moose die Felspartien und Moschuskraut den feuchten Waldboden. Aus dem Talgrund machte durch Rauschen und Schwallen mit reichlich zur Aar strömendem Wasser der  Lahnerbach auf sich aufmerksam. Die Frage eines Wanderers, ob auch Forellen in dem Gewässer seien, konnte zumindest dahin beantwortet werden, dass aus den einstigen Teichen keine Fische mehr ausbüchsen können.  Und dann die Felsen auf der Hohensteiner Seite des Tales: „Da braucht man ja gar nicht in die Berge zu reisen!“. Das Lahnerbachtal ist schon etwas Besonderes und die noch nicht voll entfaltete Vegetation entschädigt den Wanderer durch einen freien Durchblick. Das ideale Wanderwetter ließ ein gutes Lauftempo zu und ermöglichte dennoch den Genuss der abwechslungsreichen Landschaft. Allerdings weiteten sich an einer Stelle, wo sonst Waldveilchen üppig blühen, die erschreckten Augen der Betrachter bei dem von Rückefahrzeugen durchfurchten Gelände. Wie angekündigt verließ die Wandergruppe nach der Einmündung des Winterbaches das hübsche Tal, um nun auf der anderen Hangseite unterhalb des Hofwaldes den Rückweg anzutreten. Kaum aus dem Wald heraus begrüßten uns Pferde auf einer Weide und zeigten mit ihren ausgelassenen Sprüngen, dass auch Kaltblüter keineswegs temperamentlos sind.  Auf dem Radweg strebten die Wanderer nun wieder zurück, aber nicht ohne die phantastischen Ausblicke von der Höhe zu genießen. Im Landgasthof Wiesenmühle hatte man derweil für die Wanderer in einem Nebenraum eine Tafel gedeckt. Gut 2/3 der Wanderer ließen sich dort bei Speis und Trank verwöhnen, wobei der Wanderführer in fröhliche Gesichter blicken und ein positives Echo zur gerade absolvierten Wanderung hören konnte; doch dann dominierten die Gespräche die Gedanken an die nächste Tour. Siehe hierzu: „Mit dem Wanderkreis zur Kirschblüte nach Frauenstein.

 

 

Bilder von Gerhard

Brigitte, Renate und Dietmar haben auch fotografiert

6. Wanderung 2018 in Breithardt

 

 

 

Am Donnerstag, den 22. März schneite es am Vormittag und zahlreiche Wanderer hatten sich wegen Erkältungskrankheiten beim Wanderführer abgemeldet. Umso größer war die Freude, dass doch 15 Wanderer sich pünktlich vor der alten Schule eingefunden hatten. Als erstes Etappenziel war kurzfristig der Distrikt Hammesellen ausgewählt worden. Der Weg dorthin führte am Grünschnittplatz vorbei mit moderater Steigung zu dem Rastplatz bei Hammesellen. Aus den am Steilhang auf natürliche Weise gebogenen Eichenstämmchen wurden früher die Hamme für die Zugtiere hergestellt. Für die Zeit der Rast hatte uns sogar die Sonne gnädig zugelächelt. Auf dem Aar-Höhenweg lief die Gruppe am Taubental vorbei zu einem besonderen Aussichtspunkt. Auf einem Felsgrat stehen drei Bänke mit freiem Blick auf Burg und Ort Hohenstein-Oberdorf; manche nennen den Platz auch Liebesbank.  An dieser Stelle verließ die Wandergruppe wieder den Aar-Höhenweg und begab sich zum Parkplatz auf dem Rotenberg. Am Wegrand lugten fröstelnd aus dem Schnee die bei der gestrigen Wärme aufgegangenen Huflattichblüten. Vom Wanderparkplatz aus erreichten wir nun flott bergab schreitend bald wieder Breithardt, wo der Ruf der Eule unwiderstehlich lockte. Eine schöne Rundwanderung fand hier einen harmonischen Abschluss.

 

 

Bilder von Gerhard

5. Wanderung 8.3. in Steckenroth

 

 

Am Donnerstag, den 8. März trafen sich die Wanderer des Hohensteiner Wanderkreises in Steckenroth. 28 Wanderer konnte Horst Bernstein begrüßen und alle waren bereit eine gut  7 km lange Wegstrecke mitzugehen. Alle Wege waren vom Eise befreit und so schritt die stattliche Wandergruppe munter am Abebach entlang zu einem Platz mit Beispielen für römischen Zeitvertreib. Das Delta-Spiel musste auf einen späteren Besuch verschoben werden, denn nun galt es den Anstieg zum Alten Postweg zu meistern.  Und nach einem nochmaligen kleinen Anstieg war auf dem Grenzweg zwischen Taunusstein und Hohenstein der höchste Punkt unserer Gemarkung (489m) erreicht. Hurtig liefen die Wanderer nun auf dem Postweg abwärts. Ein kurzer grüßender Blick in Richtung Watzhahn und Hohe Wurzel und schon bog die Gruppe auf die lange gerade Forststraße in Richtung Dietzgrund ab. Bei einer Turmstelle am Wegesrand wurde die Info-Tafel zu einer Pause genutzt. Wo laut Karte früher der Limesweg ins Diebachtal abbog, verließen auch die Wanderer den bequemen Weg und querten den Distrikt Ebernhahn, um einen völlig ungewohnten Blick auf das liebliche Diebachtal zu werden. Keine Spur von Steckenroth und doch konnte es nicht mehr weit sein. Auf einem von Wildschweinen umgebrochenen Weg wechselten die Wanderer die Talseite und durften nun auf einem asphaltierten Weg am Schindwald vorbei sich die Krümel aus den Schuhrillen ablaufen. Bei der Ankunft vor dem Gasthaus zum Taunus kamen auch mit Bärbel Ebbecke 5 Läufer von einem kürzeren Rundgang zurück. Der angekündigte Regen hatte sich verspätet und so waren alle froh und plauderten gutgelaunt im Gastraum, bis die Speisen aufgetragen wurden und es still wurde.

 

 

Bilder von Gerhard

Bilder von Brigitte und Renate

4. Wanderung am 22.2.in Hahn

 

Am Donnerstag, dem 22. Februar war die festgefahrene Schneedecke auf den Forstwegen um die Eiserne Hand inzwischen so glatt, dass der Wanderführer umplanen musste.  Die Änderung des Startplatzes wurde per E-Mail und Rundruf allen Wanderfreunden mitgeteilt und so konnte Horst Bernstein  bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen 23 Wanderer am Parkplatz beim Hahner Schwimmbad begrüßen. Der Rundweg durch die beiden Kotzebachtäler war etwas länger als 6 km, was von den meisten Wanderern als ausreichend und den Wegeverhältnissen angemessen betrachtet wurde. Kurze Pausen bei den Biotopen bzw. am Waldrand oberhalb Watzhahn gaben Gelegenheit zum Verschnaufen und zum Aufschließen des durch den Forst marschierenden „Lindwurms“.  Wo immer die Wege es zuließen, gingen die Wanderer in kleinen Grüppchen und plauderten munter miteinander. So lieben es die Wanderer des Wanderkreises und äußerten abschließend ihre Zufriedenheit mit der „Ersatztour“.

 

Für die Schlussrast begab man sich zur Eisernen Hand und die Gruppe konnte in einem separaten Raum der dortigen Gaststätte speisen und nicht zuletzt weiter munter miteinander plaudern.

 

 

 

 

 

 

Bilder von Gerhard

Bilder von Dietmar

3. Wanderung 2018 am 8.2. in Born

 

 

Pünktlich zum Starttermin des Hohensteiner Wanderkreises um 14 Uhr schaffte es die Sonne am Donnerstag, dem 8. Februar den ansonsten verbreiteten Nebel bei Born zu durchbrechen. So freuten sich die 31 Wanderwilligen nicht nur auf eine gemeinsame Tour, sondern auch über Strahlen des Zentralgestirns.  Mit dem Genuss von mehr Sonne nahm man auch die Verkürzung der Wanderstrecke gerne in Kauf, denn „Friederike“ hatte den Limesweg zum Pohlbachtal durch ihr Mikado-Spiel mit den Bäumen unpassierbar gemacht. Über den „Hundsküppel“ marschierten die Wanderer in Richtung Adolfseck. Am Eingang zum Aar-Höhenweg liefen Einige zum Aussichtspunkt über den Ort und der Wanderführer nutzte die Gelegenheit zu historischen Erklärungen, wie z. B. dem ausgegangenen Weiler Rensfelden. Nachdem man noch zahlreiche blühende Nieswurz-Pflanzen – Verwandte der Christrose – bewundert hatte, setzte man mit schönen Ausblicken auf Felsformationen bzw. ins Tal die Wanderung fort.  Bei einer besonders freien Sicht auf die Ruine der Burg von Adolfseck konnten die Wanderer die Mauern des Palas erkennen und waren erstaunt über den Umfang der noch erhaltenen Mauern. Vom Umsetzer liefen die Wanderer auf dem befestigten Weg bis zum Waldrand an der ehemaligen Mackenberger Gemarkung.  Die dort eingelegte Verschnaufpause wurde mit Hinweisen zur Hufe Mackenberg und zum Alten Postweg sinnvoll ausgefüllt. Auf dem Postweg eilte die Truppe dann hurtig dem Vereinsheim auf dem Noll zu, wo Birgit neben Kaffee und Kuchen vor allem Kartoffelsuppe für die Herzhaftes Liebenden bereithielt. Auch vier Kurzstreckenwanderer waren inzwischen vom Sonnenbad zurückgekehrt. In froher Runde ließ man den Tag ausklingen, bis die Sonne als roter Ball hinter dem Wald verschwand.

 

 

Bilder von Gerhard

Bilder von Brigitte und Renate

Dietmar hat die Kurzwanderer aufgenommen

2. Wanderung 2018 am 25.1. in Strinz

 

 

Am Donnerstag, dem 25. Januar beendete ein Anrufer beim Wanderführer das Telefonat mit der Bemerkung: „Und ich wünsche dir auch noch einen schönen Wandertag heute!“ Es war unverkennbar ironisch gemeint und vom heimischen Sofa durch die Gardinen betrachtet schien das Einheitsgrau die Prognosen der Wetterfrösche zu bestätigen. 

 

Als dann um 14 Uhr in Strinz-Margarethä bei der Aubachhalle ein Wanderer nach dem anderen eintraf, blickte der Wanderführer in zumeist fröhliche Gesichter, denn erstens stellten die Ankommenden zufrieden fest, dass man nicht der oder die Einzige war und zweitens war das Wetter gar nicht so unfreundlich. Die Wanderwilligen waren zwar mit Ponchos oder Schirmen gut vorbereitet, aber man benötigte diese Utensilien nur sehr gelegentlich. Die Luft war mit einer Temperatur von 9° C und der relativ hohen Feuchtigkeit prima zum Durchatmen geeignet, also kein schlechtes Wanderwetter. So marschierten schließlich 14 unternehmungslustige Läufer durch die Schulstraße in Richtung „Henel“. Von der Landstraße nach Hennethal bog die Gruppe alsbald auf einem asphaltierten Weg schräg nach links den Hang hinauf ab, Einheimische wissen, dass sich an diesem Weg eine inzwischen geschlossene Deponie befindet. Vom freien Feld konnten die Wanderer über das Aubachtal hinweg zur Zinkenmühle schauen und man erinnerte sich, dass man da früher zur Rast einkehren konnte. Nach einem kurzen Anstieg wurde der Wald erreicht und hernach flott zum Distrikt Breitloh gelaufen. Auf der Eisenstraße angekommen, winkte man den „Holdessern“ zu und für neue Mitwanderer gab es eine kurze Erklärung zur Bedeutung dieser Trasse in historischer Zeit.  Bei dem sogenannten Römergrab, das diesen Namen zu Unrecht trägt, weil es viel älter ist, stellte der Wanderführer eine Führung über den ausgeschilderten Rundweg in Aussicht, wenn es einmal einen trockenen Sommer geben sollte. Die Beschaffenheit der einfachen Feld- und Waldwege wird bei der gegenwärtigen Nässe durch die Bewirtschaftung mit schwerem Gerät für die Wanderer zunehmend unzumutbar. So fiel auch bei dieser Wanderung an der Verbindungsstraße zwischen Steckenroth und Strinz-Margarethä aus diesem Grunde die Entscheidung, auf den Schlenker über den Ziegelberg zu verzichten und stattdessen auf dem Asphaltband am Assbach entlang hurtig zurück zum Ausgangspunkt zu laufen. Zur Schlussrast begab man sich mangels Gelegenheit am Ort nach Breithardt in die Eule und genoss die Speisen mit dem stolzen Gefühl, den Wetterprognosen und den Frotzeleien der Stubenhocker zum Trotze diese Wanderung erfolgreich absolviert zu haben.    

 

Bilder von Brigitte Dietmar und Gerhard

1. Wanderung 2018 am 11.1. in Holzhausen

 

 

Am Donnerstag, dem 11. Januar staunte der Wanderführer nicht schlecht, als sich bis 14 Uhr trotz anfänglich leichten Nieselregens 30 frohgelaunte Interessenten an einer Wanderung in der Umgebung von Holzhausen über Aar  eingefunden hatten. Bereits auf dem Weg zur Eisenstraße konnten die Regenvertreiber nach und nach zugeklappt werden. Horst Bernstein hatte zwar vorsorglich feste Wege ausgesucht, aber die Forstarbeiter sind dennoch in der Lage, einen solchen Weg mit rutschigem Substrat zu überziehen. Auf der Eisenstraße angekommen, konnten wir nach kurzer Pause, denn niemand hatte uns auf den  Trinksteinen einen Trunk bereitgestellt,  der Gemarkungsgrenze beim Segelflugplatz entgegenstreben. Leider war die ansonsten von hier oben gegebene Rundumsicht vernebelt und so konnten nur Kettenbach und etwas später Häuser von Michelbach gesehen werden. Der Sonnenweg zurück nach Holzhausen konnte seinem Namen nicht ganz gerecht werden, allerdings folgten viele Wanderer dem Hinweis des Wanderführers, die Gelegenheit eines freien Durchblicks zu nutzen. Weil kein Laub die Sicht versperrte, konnten die Wanderer die sehenswerten Felsformationen am Hang bewundern; im Sommer ist ein solch umfassender Anblick nicht möglich. Zurück beim Dorfgemeinschaftshaus hatten die Läufer 8 km zurückgelegt und wer noch mit zum Lindenbrunnen lief, sogar noch etwas mehr. Die Wirtin des Gasthauses zeigte einmal mehr, dass auch Deutsche eine hervorragende Pizza backen können und was sonst auf den Tisch kam, wurde auch in Begleitung munterer Reden verzehrt. Während von den Langstrecklern nur ein kleiner Teil noch in froher Runde sich zusammengefunden hatte, waren die drei „Kurzstreckler“ vollzählig zur Stelle.

 

 

Bilder von Dietmar und Gerhard